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Sonntag, September 23, 2018
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Doc Johnson tourt mit Sexspielzeug-Automaten durch die USA

doc johnson verkaufmachine

Das seit vier Jahrzehnten aktive Sexspielzeug-Unternehmen Doc Johnson macht derzeit Schlagzeilen mit einem Verkaufsautomaten, der Sexspielzeug anbietet. 

Sextoy-Veteran Doc Johnson hat einen Verkaufsautomaten in Pink mit vielen Bananen geschaffen. Die angebotenen Produkte sind natürlich: Sextoys. Nun ist es also möglich, den BUZZ Liquid Vibrator, den TRYST Silikon-Massagestab und andere Doc Johnson Produkte geheim allein oder – je nach Standort des Automaten und der Tageszeit – unter den Augen der Öffentlichkeit an einem Automaten zu kaufen.

Vielleicht testet das Unternehmen damit ernsthaft einen neuen Verkaufskanal, doch fürs Erste handelt es sich bei dem Automaten im Wesentlichen um ein Marketing-Vehikel. Die sogenannte »Pop Up Pleasure Machine« wird durch ausgewählte US-Städte touren. Es wird einige Tage am jeweiligen Standort verbringen und dann weiter durchs Land reisen.

Der erste Aufenthalt des Automaten ist in Los Angeles bei einer Ausstellung mit dem Titel: »I Didn’t Ask for This: A Lifetime of Dick Pics« – sollte die Ausstellung also sehr erregend wirken und die Besucher plötzlich dringend Gummischwänze oder Stroker oder Analplugs benötigen, wird der Sextoy-Automat von Doc Johnson Abhilfe schaffen können.

Offensichtlich hat Doc Johnson die Aufstellungsorte für den Automaten recht clever ausgewählt. Der nächste Stop für den neuen Verkäufer des Unternehmens wird die Boomtown Brewery in DTLA, eine ebenfalls in Los Angeles liegende Disco mit angeschlossenem Restaurant.

Doc Johnson wird versuchen, jeden neuen Standort des Automaten mit Presse-Tam-Tam zu begleiten. Das Unternehmen wird die weiteren Stationen über Presseerklärungen und auf Social-Media-Plattformen wie Twitter und Facebook ankündigen.

Erica Braverman, Marketingleiterin bei Doc Johnson sagt: »Die neue Kampagne mit der ‘Pop Up Pleasure Machine” versucht die Reichweite und die Aufmerksamkeit für die Marke Doc Johnson unter Millennials zu vergrößern. Wir wollen junge Menschen finden, Millennial-Männer und -Frauen im besonderen, die das ‘Sextoy-Tabu’ mit uns beenden wollen. Wir wissen, dass dieses Publikum auf authentische und experimentelle Weise mit Marken Kontakt aufnimmt.«

Chad Braverman, COO bei Doc Johnson fügt hinzu: »Es geht bei diesem Projekt nicht wirklich darum, einzelne Produkte zu verkaufen, es ist eher ein einzigartiger und interessanter Weg, um mit einer neuen Zielgruppe in Kontakt zu kommen – während wir außerdem Gespräche über und Interesse für Sexprodukte entstehen lassen. Ich glaube, dass das Pop-Up-Konzept der richtige Weg für unsere Marke ist und dass es etwas ist, das die Menschen lieben werden und womit sie sich beschäftigen wollen.«

Vizepräsident für den Bereich Verkauf und Marketing, Scott Walkins, gibt ebenfalls seine Meinung zu Protokoll: »Während Kunden unsere Produkte zwar bereits in Läden überall im Land finden können, wollen wir auf diese Weise eine vordergründigere Aufmerksamkeit für unsere Marke schaffen, so dass Menschen Interesse bekommen, die ansonsten Sextoys nicht als Feiertagsgeschenk in Betracht ziehen. Unsere Handels- und Distributionspartner sollten sich auf einen Anstieg für Doc Johnson-Produkte vorbereiten – insbesondere für den TRYST, den BUZZ und unsere American POP! Kollektion.«

 

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