Ein bisschen bi schadet nie

Umfrage belegt: Ausflüge ans andere Ufer lohnen sich

Berlin, September 2017. Ob auf einer Party, in einem Rausch von Euphorie oder beim Flaschendrehen: Nicht nur Bisexuelle machen erotische Erfahrungen mit beiden Geschlechtern, auch immer mehr Hetero- oder Homosexuelle wagen das Experiment. Doch wie sieht es wirklich in den deutschen Schlafzimmern aus?

In einer Umfrage der Plattform poppen.de in Kooperation mit der VENUS Berlin äußern sich 10.000 User zum Thema Bisexualität. Das Ergebnis: 69 Prozent der Befragten stehen dem sexuellen Abenteuer offen gegenüber.

Sexualität liegt in den Genen

Ob Mann oder Frau, jeder weiß, wer der bevorzugte Partner im Bett ist. Die Umfrage belegt, dass trotzdem viele auch abenteuerlustig sind: 42 Prozent der Befragten geben an, heterosexuell und bi-interessiert zu sein, obwohl gerade einmal 31 Prozent der User tatsächlich bisexuell sind. Ein Viertel der Befragten identifizieren sich als heterosexuell ohne ein nennenswertes Interesse am gleichen Geschlecht. User der Plattform machten auch Angaben zu homoerotischen Liebesspielen: 14 Prozent geben an, oft und gerne Sex mit dem gleichen Geschlecht zu haben, weitere 31 Prozent tun dies hin und wieder. 16 Prozent bezeichnen das als Teil einer Fantasie, die sie gerne mal ausleben würden. Lediglich 19 Prozent der Befragten lehnen gleichgeschlechtlichen Sex ab.

Anziehungskraft der Geschlechter

Mehr als die Hälfte der Befragten sind experimentierfreudig, aber was ist so interessant am gleichen Geschlecht? Laut der Umfrage ist es in erster Linie das ungewohnte Geschlechtsorgan, ein sympathisches Wesen und eine attraktive Figur. Hinzu kommt der Reiz des „Verbotenen“, also gesellschaftliche Normen von Beziehungen und Sex zu durchbrechen. Aber wie ergeben sich Momente, in denen sich Heterosexuelle auf erotische Begegnungen mit dem gleichen Geschlecht einlassen? 22 Prozent haben diese Erfahrungen erst im fortgeschrittenen Alter gemacht, 19 Prozent hingegen beschreiben homoerotische Erlebnisse als Jugendsünde. Weitere 16 Prozent hatten bei einem Dreier gleichgeschlechtlichen Kontakt. 4 Prozent geben sogar an, dass es mit einem besonderen Glücksgefühl zusammenhing, wie etwa der Euphorie nach einem Sportereignis oder einem Konzert.

Ein bisschen gay ist auch okay

Bisexuelle haben gleich doppelte Chancen auf Sex, schließlich steht ihnen ein größerer Pool
an potenziellen Liebhabern zur Verfügung – das belegt auch eine Studie. Diese zeigt ebenfalls:Die Flexiblen befassen sich viel mehr mit ihrer eigenen Sexualität, befriedigen sich häufiger selbst und sind offener gegenüber neuen Experimenten. Warum also nicht den Ausflug ans andere Ufer wagen? Wer sich für Erotik interessiert und mehr über die unterschiedlichsten Sexpraktiken wissen möchte oder an Lovetoys für das gleichgeschlechtliche Liebesspiel interessiert ist, findet Antworten und vielleicht noch weitere Fragen auf der größten Messe für Erotik und Lifestyle – vom 12. bis zum 15. Oktober auf der VENUS in Berlin.

Tickets erhalten Interessierte unter www.venus-berlin.com/tickets.


VENUS Berlin GmbH
Die VENUS Berlin präsentiert seit 1997 alljährlich Trends und Neuheiten aus den Bereichen Erotik und Lifestyle. Mit über 250 Ausstellern aus 40 Ländern ist sie die größte internationale Fachmesse dieser Art. In den Messehallen unterm Funkturm stellen Produzenten und Großhändler ihre Dienstleistungen und Produkte aus den Bereichen Mode und Lovetoys vor. Sie alle nutzen die Aufmerksamkeit von mehr als 30.000 Besuchern, die jedes Jahr von der Mischung aus professioneller Produktinformation an den Ständen und erotischer Unterhaltung auf den Showbühnen angezogen werden. Die international bekannte Messe lockt jährlich Besucher, Fachbesucher und Medien aus aller Welt nach Berlin.

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