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Playboy-Magazin nur noch 4 Mal im Jahr

playboy schalgzeile

Playboy hat bekannt gegeben, dass das legendäre Magazin und der ursprüngliche Kern der Marke ab 2019 nur noch vierteljährlich erscheinen wird. Es soll zwar doppelt so dick werden wie bisher, aber vermutlich ist es der letzte Schritt vor der Einstellung der Print-Ausgabe des einstmals mächtigen Magazins. 

Nachdem bekannt wurde, dass Playboy mit einer personellen Verstärkung insbesondere Versäumnisse im Digitalgeschäft aufholen will, hat Playboy CEO Ben Kohn nachgelegt. Ab 2019 soll das einst dominierende Erotik- und Lifestyle-Magazin Playboy nur noch vierteljährlich in Printform erscheinen. Die US-Ausgabe verliert seit Jahren Geld, wurde 2017 bereits auf eine zweimonatliche Erscheinungsweise umgestellt und kämpft seit Jahren mit wechselnden, kurzfristigen Strategien um eine stetig sinkende Leserzahl.

Die Ankündigung, dass das Heft ab 2019 doppelt so umfangreich sein soll und drei Playmates pro Ausgabe vorstellt, wirkt da ebenfalls eher hilflos. Hatte man doch erst vor kurzem auf sämtliche Nacktdarstellungen verzichtet und dann diese wieder eingeführt. Der Versuch des Hefner-Sohns Cooper Hefner, der auch nach dem Verkauf der Beteiligung der Familie an dem Unternehmen, kreativer Leiter des Magazins geblieben ist, mit neuen Ideen zu neue Leserkreise zu erschließen, scheint bisher nicht aufgegangen.

In seinen besten Zeiten konnte das Magazin weit über 5 Millionen Exemplare pro monatlicher Ausgabe absetzen. Die meistverkaufte Ausgabe kam sogar auf über 7 Millionen verkaufter Exemplare. Die letzten bekannten Zahlen stammen von 2017. Da lag die Zahl der verkauften Auflage nur noch knapp über 320.000. Vermutlich also ist die neue Maßnahme lediglich eine Galgenfrist vor der endgültigen Einstellung.

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