Liberator-Hersteller fertigt Schutzmasken

the liberator

OneUp Innovations, Muttergesellschaft und Hersteller der Sexmöbel- und Accessoire-Marke Liberator, stellt einen Teil seiner Produktion auf Schutzkleidung und Gesichtsmasken um. Damit will das Unternehmen dabei helfen, den Mangel an dringend benötigter Ausrüstung für Krankenhäuser und medizinische Pflegekräfte zu bekämpfen.

OneUp innovations, der seit über 15 Jahren aktive US-Hersteller von Accessoires und Mobiliar fürs Bett und sinnliche Sexualität hat seine Produktion teilweise auf die Coronakrise umgestellt. Die Fertigung von Schutzkitteln und Gesichtsmasken laufen auf Hochtouren. Der Hersteller berichtet, dass er allein aus den 11 Krankenhäusern in Atlanta eine Bestellung über 35.000 wiederverwendbare Kittel erhalten hat.

Louis Friedman, CEO der Unternehmensgruppe sagt dazu: »Als Reaktion auf die COVID-19-Krise habe ich mein Design-Team angeordnet, zusätzlich medizinische Gesichtsmasken zu entwerfen, die wir in hoher Stückzahl mit bereits vorhandenen Materialien fertigen können. Diese Maske ist nun in der Fertigung und wir geben Gas.«

Die Liberator-Masken sind mit einem dreiteiligen Filtersystem ausgestattet und können gewaschen und wiederverwendet werden. Neben den Kitteln gehen auch immer mehr Bestellungen für die Gesichtsmasken ein. Ein größeres Krankenhausnetz hat 6.000 Masken in Auftrag gegeben, während Liberator seine Masken auch an Händler wie Walmart.com schickt.

Friedman erzählt: »Während wir die Produktion hochfahren, ist die Sicherheit unserer Mitarbeiter unsere höchste Priorität. Niemand darf unsere Betriebsstätte betreten, ohne dass Fieber gemessen wurde, und all unsere Arbeitsbereiche sind mit Isolationsbarrieren versehen. Wir desinfizieren mehrfach täglich alle Arbeitsflächen und wir haben zusätzliche Pausen für Mahlzeiten und kurze Erholungsphasen eingerichtet, um unsere Mitarbeiter im Speisebereich stärker getrennt zu halten.«

Als einer der wenigen Hersteller der Branche, die seit Jahren ausschließlich in den USA fertigen, kann sich Friedman einen gewissen Stolz auf die Kapazitäten seines Unternehmens nicht verkneifen: »Jahrelang wurde ich dafür kritisiert, in die Massenfertigung von Näharbeiten in den USA zu investieren. Da die Krise nun eine Gelegenheit ergeben hat, in der wir helfen können, bin ich froh, dass ich das so gemacht habe.«

Weitere Informationen über den Hersteller finden Sie hier.

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