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Libosan muss in Zürich schließen

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Nach Berichten über größeren Umwälzungen im stationären Sexshop-Geschäft ist klar, dass zahlreiche Einzelhändler den Wegbruch des DVD-Geschäfts nicht abfedern können. Betroffen ist nun ein Shop der Schweizer Sexshop-Kette Libosan aus Othmarsingen. Die Filiale in Zürich muss schließen.

Das Sexshop-Unternehmen Libosan mit Sitz in Othmarsingen betreibt in der Schweiz an fünf bis sechs Standorten stationäre Ladenkonzepte. Aufgrund starker Umsatzrückgänge muss die Filiale in Zürich nun schließen. Im Interview mit einer Schweizer Zeitung ließ Libosans Geschäftsführer Thomas Scheurer durchblicken, dass die Zukunft der gesamten Kette mittelfristig unklar sei.

In seinen Glanzzeiten konnte allein die Zürcher Libosan-Filiale 800.000 Franken umsetzen, die kleine Kette kam auf einen Gesamtumsatz von 10 Millionen Euro. Diese Zeiten sind offenbar lang vorbei. Durch die Konkurrenz der Onlinehändler und insbesondere durch die Gratis-Pornoseiten seien die Umsätze des Unternehmens um etwa die Hälfte eingebrochen.

Scheurer sagt zu der Schließung des Flaggschiffs in Zürich: »Es tut weh. Das bereitet die eine oder andere schlaflose Nacht.« Seit über 30 Jahren arbeite er für die Existenz der Kette, und es setzt ihm spürbar zu, dass nun zwei seiner Mitarbeiter aufgrund der Schließung in Zürich ihren Arbeitsplatz verlieren. Als Hauptproblem für sein Geschäftsmodell hat Scheurer die Porntube-Seiten ausgemacht. Das Publikum in seinen Läden sei mit den Jahren immer älter geworden, jüngere Kunden kaufen keine Porno-Filme mehr im Laden. Auch der Versuch mit eigenen Sexfilm-Parodien zu punkten, konnte den mächtigen Abwärtstrend nicht aufhalten.

Scheurer scheint für die Zukunft wenig optimistisch. Im Interview sagt er, der Betrieb der Kette sei bis 2020 sichergestellt. Eine vollständige Schließung aller Läden sei nicht auszuschließen, ließ er durchblicken.

Nach der Schließung in Zürich wird Libosan weiterhin Filialen in Basel, Olten, Bern und am Unternehmenssitz Othmarsingen betreiben.

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