Jeder dritte Österreicher befriedigt sich überwiegend online

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Bei einer Studie von VICE Brand Studio wurden 1000 Österreicher und Österreicherinnen über ihr Sexualleben in Bezug auf Digitalisierung befragt. Die Ergebnisse sind erstaunlich. Das scheinbar so traditionelle Land ist online zwar heiß unterwegs, kann aber in vielen Bereichen noch einiges an Nachhilfe gebrauchen.

Im Auftrag der Telekom wurden in Österreich 1000 Männer und Frauen zwischen 18 und 65 Jahren zu ihrem Sexualleben in Bezug auf die fortschreitende Digitalisierung befragt. Zwar haben Männer bei der Technisierung ihres Sexlebens die Nase vorn, aber Frauen holen auf und bereits jetzt nutzt jede zweite Österreicherin das Internet dazu, ihr Sexualleben zu verbessern – so zumindest ein Ergebnis der Umfrage.

50% der österreichischen Männer wissen um smarte Sextoys und per App steuerbares Sexspielzeug, doch nur 35% der Frauen. Unter den Befragten gaben es insgesamt wenig Begeisterung für die Idee mit Sexrobotern Sex zu haben. Nicht einmal ein Viertel der männlichen (22%) und gerade mal 7% der weiblichen Teilnehmern an der Umfrage konnten sich vorstellen, sich mit einem Sexroboter zu vergnügen.

Ein ganzes Drittel der Männer allerdings befriedigt die sexuellen Bedürfnisse vorwiegend online, bei den Frauen sind es gerade mal 10%. Während normalerweise von einer Orgasmuslücke bei den Frauen gesprochen wird, spricht diese Zahl zumindest in Österreich für ein für österreichische Männer wenig befriedigendes Sexualleben zwischen den Geschlechtern.

Insgesamt scheinen Österreicher nicht sonderlich aufgeschlossen für digitale Sexualität, zumindest für den so vielversprechenden Wachstumsmarkt der virtuellen Pornografie sieht es düster aus. Dass nur 24,5% der Österreicherinnen wissen, was VR-Pornorgrafie ist, mag ja noch angehen, aber dass nur 43,3% der Männer mit dem Begriff etwas anzufangen wissen, dürfte für viele VR-Produzenten ein Alarmsignal sein – oder ungehobenes Umsatzpotenzial versprechen, ganz nach Optimismusgrad.

Auch der durch die Medien weithin bekannt gemachte Begriff der Deepfakes ist den meisten Österreichern unbekannt. Nur 14,5% der Männer glauben zu wissen, was Deepfake-Pornos sind. Bei den Frauen ist der Wert noch trister: Nur 5,2% der Frauen wissen, dass ihr Gesicht digital in existierende Pornofilme eingebaut werden kann.

All das scheint darauf hinzudeuten, dass unsere österreichischen Nachbarn dringend etwas Nachhilfe bei digitaler Sexualität benötigen. Erotikunternehmer des deutschsprachigen Raums: Ihr seid gefragt!

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