Handelsblatt berichtet über VENUS, LELO und Motorbunny

mica bei mystim auf der venus messe in berlin 2018

Die einflussreiche Wirtschaftszeitung Handelsblatt hat einen Bericht über die diesjährige VENUS Berlin und Trends im globalen Sextoy-Markt veröffentlicht. Reporterin Cathrin Schaer hat die Messe besucht und mit Vertretern von LELO und Motorbunny gesprochen, zwei der innovativsten Sextoy-Unternehmen weltweit.

Am Stand von LELO sprach das Blatt mit Mirjana Vukelić Haluška, der globalen PR-Leitern des schwedischen Unternehmens. Während das design-orientierte Unternehmen in der Vergangenheit als Spezialist für weibliche Orgasmen aufgetreten ist, zielt die neuste Produktentwicklung der Schweden auf Männer. Der Stroker von Lelo heißt F1, ein High-Tech-Toy für Männer, wurde auf der VENUS zum ersten Mal vorgestellt. Das Gerät wird ab dem ersten Quartal 2019 auf den Markt kommen. F1 kann auf Befehle von digitalen Assistenten wie Alexa und Siri reagieren. Darüber hinaus korrespondiert F1 auf Wunsch auch mit einer App, die die »Performance« der Kunden, Geschwindigkeit, Stoßtiefe und -winkel auslesen und darstellen kann.

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Eine weitere spektakuläre Produktpräsentation findet sich am Stand von Motorbunny, der auch diesem Jahr mit seinem stets ausnehmend gut gelauntem Standpersonal und launischer Partymusik ein Sextoy bewirbt, das einem Sattel gleicht und weiblichen Nutzern intensive Orgasmen verspricht. Auch der Motorbunny kann mit Siri kommunizieren, sodass die Möglichkeiten für Fernbeziehungen und im Camgirl-Bereich nahezu endlos sind.

LELO wie auch Motorbunny haben sich dazu entschieden, ihre Software auch Drittanbietern zur Verfügung zu stellen, in der Hoffnung, dass so huderte von zusätzlichen Anwendungen für die Toys entwickelt werden. Im Gaming-Bereich ist für beide Geräte viel Raum für Fantasie und ganze Produktfamilien.

Handelsblatt sprach auch mit dem Gründer von Motorbunny, Caleb Thompson. Er sagt: »Es ist eine Wachstumsbranche. Integration ist die Zukunft, nicht Hardware.«

motorbunny

Beide Unternehmen stimmen außerdem darin überein, dass sich die gewandelte, gesamtgesellschaftliche Einstellung zu Sextoys immens hilfreich für das Wachstum der Branche ist. Immer mehr Mainstreampublikationen und Hochglanzmagazine berichten über den Markt, über einzelne Produkte und Entwicklungen in der Branche. Thompson betont, dass es der Sextoy-Industrie immer auch um weibliche Selbstentfaltung und grundsätzlich um individuelle Selbstbestimmung und sexuelle Gesundheit geht. Das Handelsblatt beendet seinen Artikel offenbar gänzlich befriedigt und vergnügt. Beim »Orgasm-Gap« ginge es, so die Zeitung, um »Ungleichheit bei der Anzahl von Orgasmen, die Frauen in heterosexuellen Beziehungen haben. Wie man so schön sagt: Dafür gibt’s jetzt eine App.«

Der Artikel zeigt einmal mehr auch selbst, wie sich die Einstellung innerhalb der Gesellschaft zu Sextoys und sexueller Selbstbestimmung gewandelt hat, noch vor wenigen Jahren schien es eher unwahrscheinlich, dass ein Wirtschaftsmagazin einen Reporter zu einer Erotikmesse wie der VENUS schicken würde. Wenn Sie den Artikel vollständig lesen möchten, klicken Sie hier.

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