Fremde Sextoys steuern? Lovense bietet Fern-Sex

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Lovense, ein Hersteller von Sextoys, die per App und Netz steuerbar sind, bringt seine Nutzer in einem Forum zusammen. Dort können die Nutzer die Kontrolle über die Geräte anderer Nutzer übernehmen und diese aus der Ferne steuern.

Das Unternehmen Lovense hat sich auf smarte, per App gesteuerte Sextoys spezialisiert. Bisher warb der Hersteller aus Hongkong vor allem damit, dass sich auf diese Weise Paare auch aus der Ferne miteinander vergnügen können. Denkbar schienen stets auch Anwendungen im Camgirl-Geschäft.

Nun aber will der Hersteller den Anwendungsbereich erweitern. Auch Singles sollen so ihren Spaß mit der Fernsteuerungsfunktion haben. Damit sich Interessierte finden, hat Lovense ein eigenes Forum eingerichtet.

Unternehmen als Kuppler: Lovense vernetzt seine Kunden

Mit dem Forum Lovense Life steht Kunden des Unternehmens nun eine einfache Möglichkeit zur Verfügung, um Gleichgesinnte zu finden, die sich gegenseitig verwöhnen wollen. Die Steuerung kann mit smarten Geräten wie Handys, Pads, aber auch mit dem PC übernommen werden.

Auf der Plattform können die Nutzer sich kennenlernen, miteinander chatten und das eigene Gerät entweder teilweise oder ganz von Fremden steuern lassen.

Offenbar ist das Unternehmen auf den Geschmack gekommen, Kuppler zu spielen. Auch eine Datingfunktion soll in Zukunft über die Webseite des Herstellers zur Verfügung stehen. Dabei können die besonderen sexuellen Vorlieben gleich mitgecheckt werden, etwas, das in traditionellen Dating-Apps wohl erst nach einigen Dates zum Vorschein kommt.

Fernsteuerung insbesondere im Camgeschäft interessant

Wie bereits erwähnt, eignet sich die Technologie natürlich auch für immersive Erlebnisse im Camgeschäft. Daher richtet Lovense seine Plattform auch an Darsteller und Camperformer. Eine eigens eingerichteter Bereich dafür nennt sich Cam Models Lounge.

Auch an Software- und App-Entwickler hat das Unternehmen gedacht. Ähnlich wie bei VENUS-Aussteller LELO sollen bei Lovense Fremdentwickler zusätzliche Anwendungsideen entwickeln können. Dafür steht die »Developers Corner« zur Verfügung.

Auch LELO bietet Spaß per App

Und vielleicht sollte man sich als europäischer Kunde auch das LELO-Gebot genauer anschauen, schließlich ist der Geschäftssitz von Lovense Hongkong und viele der übertragenen Daten können von dem Unternehmen ausgelesen werden. Dieser Hinweis erfolgt auch insbesondere im Hinblick darauf, dass Lovense derzeit in den USA verklagt wird. Über die Appsteuerung soll das Unternehmen sensible Kundendaten ohne deren Kenntnis ausgelesen und übertragen haben.

Bei LELO hingegen nimmt man es mit dem Datenschutz sehr genau. Der Hersteller, der im Oktober auf der VENUS Berlin präsent sein wird, hat seinen Sitz in Schweden. Den Link zur Webseite von LELO finden Sie hier.

Die Webseite von Lovense können Sie hier abrufen.

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