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Stormy Daniels wechselt Anwalt

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Michael Avenatti hat seine berühmteste Klientin verloren. Ohne Angaben von Gründen gab die Darstellerin via Twitter bekannt, dass sie sich künftig von dem Anwalt Clark Brewster vertreten lasse.
Nachdem Stephanie Clifford, aka Stormy Daniels, zwei Prozesse verloren hat, in denen sie von Michael Avenatti vertreten wurde, hat die Pornodarstellerin ihre Zusammenarbeit mit dem medienversierten Anwalt beendet. Kurz nachdem Daniels die Nachricht auf Twitter gestellt hat, retweetete Brewster die Neuigkeit auf seinem eigenen Account.
In der Abneigung gegen den gegenwärtigen Präsidenten der Vereinigten Staaten scheint sich Brewster seinem Vorgänger Avenatti in nichts nachzustehen. Ein anderer Retweet von Brewsters Account lautet: »In einer idealen Welt wären der Präsident der USA und der schlimmste Mensch der Welt zwei unterschiedliche Menschen.« Brewster hat sich mit seiner Kanzlei Brewster De Angelis auf komplexe Zivilstreitigkeiten spezialisiert und erfüllt somit gleich zwei der wichtigsten Anforderungen für das Mandat der wohl bekanntesten Pornodarstellerin des 21. Jahrhunderts.
Neuer Anwalt Experte für komplexe Zivilstreitigkeiten
In einem Interview mit Super Lawyers sagte er: »Ich muss die Menschen mögen, die ich vertrete. Das motiviert mich. Ob nun strafrechtliche oder zivilrechtliche Streitigkeiten, wir versuchen eine belastbare Kommunikation zwischen uns und unseren Klienten aufzubauen. Sie werden Teil der Familie.«

Der umtriebige Avenatti, der mit einer Kandidatur ums Präsidentenamt der USA liebäugelt, hat auf seinem eigenen Twitter-Account Hinweise gestreut, dass er selbst das Mandat niedergelegt habe – und das schon vor einem Monat.

Zerwürfnis zwischen Avenatti und Daniels?

»Am 19. Februar haben wir Stormy Daniels schriftlich darüber informiert, dass wir unsere Arbeit als ihre rechtliche Vertretung aus unterschiedlichen Gründen, die aufgrund der anwaltlichen Schweigepflicht nicht öffentlich machen können, beendet haben. Die Entscheidung wurde nicht leichtfertig getroffen und ergab sich aus einem längeren Gespräch, Nachdenken und Abwägen, wie auch aus der Beratung mit anderen Experten. Wir wünschen Stormy alles Gute.«

Dies deutet auf recht weitreichende Differenzen zwischen der Darstellerin und ihrem Anwalt hin. Dies erklärt die eher schmallippige Erklärung Daniels: »Nachdem ich Herrn Brewsters Referenzen geprüft und mit ihm gesprochen habe, gehe ich davon aus, dass Herr Brewster mich von nun an in allen rechtlichen Fragen vertreten wird.«

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