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Trump will an Stormy Daniels Geld

Michael Avenatti in an interview with Wolf Blitzer on CNN talking about the Donald Trump vs Stormy Daniels Law Suite
Nachdem er die als Stormy Daniels bekannte Darstellerin Stephanie Clifford auf Twitter »Pferdegesicht« genannt hat, scheint Präsident Donald J. Trump noch immer nicht genug Schlagzeilen aus der angeblichen Affäre mit dem Pornostar gezogen zu haben. Sein Anwalt hat vor Gericht einen Antrag gestellt, dass die Darstellerin seine Prozesskosten übernehmen soll. Die heftige Summe in Höhe von $342.000 stammt aus einem Gerichtsprozess, den Trump im Oktober für sich entscheiden konnte.  

Wie wir bereits berichteten, entschied ein Gericht gegen Stormy Daniels in ihrer Verleumdungsklage gegen den US-Präsidenten. Teil der gerichtlichen Entscheidung war, dass Stephanie Clifford die Anwaltskosten von Donald J. Trump bezahlen müsste. Doch nachdem Charles Harder, Trumps Anwalt, versucht hatte, sich mit Michael Avenatti, dem Anwalt von Stormy Daniel, zu treffen, um die Modalitäten der Zahlung zu besprechen, war er nicht in der Lage, Avenatti überhaupt zu erreichen. Cliffords Anwalt behauptete, er sei zu beschäftigt und verweigerte die vom Anwalt des Präsidenten vorgeschlagenen Bedingungen.

Michael Avenatti
Porträt von Michael Avenatti

Avenatti selbst scheint weiterhin unbeirrt in seiner kämpferischen Grundstimmung zu sein. So sagte Avenatti in mehreren Verlautbarungen, dass die Summe, die Trumps Anwalt von seiner Mandantin eintreiben will, eine Zahl sie, die völlig aus der Luft gegriffen sei. Avenatti strotzt noch immer voll Selbstbewusstsein: »Wir wissen jetzt also, dass Trump über die Legalisierung von Marihuana nachdenkt. Diese Forderung ist nichts im Vergleich zu dem, was er meiner Klientin schulden wird.« Und in der Tat gibt es noch eine weitere ausstehende Klage, die Stormy Daniels mit ihrem Anwalt gegen den Präsidenten angestrengt hat. Und die beiden scheinen auch vor weiteren gerichtlichen Konfrontationen nicht zurückzuschrecken.

Trumps Anwalt hingegen erklärt, dass der fragliche Gerichtsstreit »keinerlei Grundlage« habe, er gibt sich überzeugt, dass er von Clifford »aus dem Motiv, ihre Medienpräsenz zu erhöhen, vor Gericht gebracht wurde, indem sie selbst und ihr Anwalt politische Angriffe auf den Präsidenten durchführte. Er ist in mehr als 150 Fernsehinterviews aufgetreten, in denen er den Präsidenten angreift und sondiert nun selbst eine Kandidatur um die Präsidentschaft im Jahr 2020«.

Da Stormy Daniels erst kürzlich einen Vertrag mit der Stripclub- und Sexshop-Kette Déjà Vu unterzeichnet hat und sich ihr Buch »Full Disclosure« gut verkauft, wird sie wahrscheinlich nicht ohne weiteres gezwungen sein, sich zurückzuziehen. So oder so: die Saga setzt sich fort …

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