KinkedIn in rechtlichen Schwierigkeiten mit LinkedIn

kinkedin

Ein Social Media Startup namens KinkedIn könnte durch das Karrierenetzwerk LinkedIn, das Microsoft gehört, gestoppt werden. Anwälte des Windows-Konzerns haben den Betreibern von KinkedIn Post zukommen lassen, nachdem diese versucht haben, ihren Markennamen in Großbritannien registrieren zu lassen.

Als eine Domina namens LadybossUK sich im britischen BDSM-Cyberspace umsah, konnte sie ihre Enttäuschung kaum verbergen: »Die Kink-Szene ist in Großbritannien relativ ärmlich, hinten dran und ziemlich verstaubt. Es gibt nur wenige Seiten, die es wert sind, aufgesucht zu werden, und keine davon bietet alles, was ich suche: Instant Chatfunktionen, unzensierte Fotos, eine Identitätsprüfung, Chaträume und einen optionalen Ghost-Mode, um sich zu verstecken.«

Da entschied sich die geschäftstüchtige Domina, selbst aktiv zu werden. So ist die Idee für KinkedIn entstanden, eine Social Media Community für BDSM-Anhänger. »Wir wollten es auf echte Personen zugeschnitten haben, so gebaut, dass es die Bedürfnisse der BDSM-Freunde erfüllt. Wir wollen euer Feedback. Und wir wollen uns dem Thema widmen, dass es viel zu wenig Frauen auf Kinkseiten gibt, weshalb Frauen Gratiszugang zu den Premiumbereichen bekommen. Außerdem wollen wir erschwinglich sein und haben daher eine optionale Premiumgebühr in Höhe von 5,50€.«

Alles schien nach Plan zu laufen, bis LadybossUK ein Schreiben der Anwälte von Microsoft erhalten hat, als sie versuchte, den Namen des Startups als Marke anzumelden. Die Ähnlichkeit der Namen KinkedIn und LinkedIn scheint den Konzernanwälten Kopfzerbrechen zu bereiten. LadybossUK beschreibt den Vorgang so: »Bisher gab es eigentlich nur einmal etwas Sand im Getriebe. Es scheint, als wären wir den Anwälten von Microsoft in den Weg geraten.«

Laut der Domina waren ihre eigenen Versuche, die Anwälte des Windows-Konzerns zu kontaktieren, vergebens. Sie konnte niemanden erreichen, um ihre Argumente vorzubringen. Nun sucht sie nach juristischer Hilfe aus den Reihen der Kinkster-Community. Sie scherzt: »Gibt es Kink-Anwälte da draußen, die uns pro boner [dt. Ständer] … sorry, pro bono unterstützen wollen? Dann nur los, kontaktiert uns.«

Wenn Sie Interesse haben, sich für den Dienst anzumelden, gehen Sie auf KinkedIn.one. Dem Unternehmen kann man ansonsten bisher auch auf Twitter und Instagram folgen. Wenn Sie tatsächlich Anwalt sind und dem BDSM-Startup helfen wollen, klicken Sie hier und schreiben Sie eine E-Mail an LadybossUK.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here