Studie: Frauen, die kiffen, haben bessere Orgasmen

Frauen, die kiffen, haben bessere Orgasmen

Forscher der US-Universität St. Louis haben herausgefunden, dass der Konsum von Marihuana tatsächlich förderlich für den weiblichen Orgasmus ist. Was viele Frauen schon lange vermutet haben, ist nun also wissenschaftlich bestätigt.

Nicht nur die Orgasmusfähigkeit, sondern auch die Qualität des Orgasmus sei weitaus befriedigender, wenn Frauen vor dem Geschlechtsverkehr Hasch zu sich nehmen. Das ergab eine Studie mit 373 Frauen an der St. Louis University im US-Bundesstaat Missouri.

Verbesserte Orgasmen mit Cannabis

Ein Drittel der befragten Frauen gaben an, dass sie vor dem Geschlechtsverkehr Cannabis konsumieren. Der überwiegende Teil der Hasch-Konsumentinnen berichtete, dass sexuelle Lust und Orgasmusqualität zunähmen, Schmerzen beim Sex reduziert werden. Auf die Feuchtigkeit habe der Cannabis-Konsum keine Auswirkungen, so die Forscher in der Zusammenfassung ihrer Studie in der medizinischen Fachzeitschrift Sexual Medicine.

Die Ergebnisse seien eindeutig, so die Forscher. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau einen befriedigenden Orgasmus erlebe, sei drastisch erhöht, wenn die Frau Cannabis konsumierte. Bei regelmäßig Cannabis einnehmenden Frauen sei es sogar unerheblich, ob sie unmittelbar vor dem Liebesspiel konsumierten, oder nicht.

Rauchen, essen, dampfen?

Unklar bleibt, ob die Einnahmeform eine Rolle bei der Orgasmusqualität spiele. Die Studie bietet dazu keinerlei Hinweise. Da viele Menschen nicht so gerne rauchen und Cannabis lieber als Zutat in einem Nahrungsmittel zu sich nehmen, dürfte diese Frage ein interessanter Ausgangspunkt für eine Folgestudie sein.

Wichtig scheint aber in jedem Fall die Dosierung. Eine zu hohe Cannabis-Konzentration kann zu Ermüdung und zur Abnahme der Libido führen. Auch in St. Louis will man die vorteilhaften Effekte von Cannabis weiter erforschen. Die Wissenschaftler erhoffen sich langfristig Erkenntnisse zu erhalten, die zu einer Behandlung von Sexual- und Orgasmusstörungen führen könnten.

Die Studie der Universität in St. Louis kann hier aufgerufen werden.

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