Hard BreXXXit – Der Porno zur Weltlage

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Nach dem Brexit-Votum 2016 und den für die neue britische Premierministerin und Brexit-Befürworterin Theresa May nahezu schief gegangene Neuwahl befindet sich Großbritannien endgültig im Chaos. Und blickt man über den Teich findet man einen US-Präsidenten Trump, der im Tagesrhythmus Skandale produziert, richtet man seinen Blick nach Osten wartet ein undurchsichtiger Putin. Wer sich von den Wirren des Weltgeschehens nicht mehr loseisen kann, kann seine Porno-Dosis nun mit einem Film stillen, der alles zusammenführt.

Das britische Pornounternehmen Television X hat einen Film herausgebracht, der politisch Interessierte aus aller Welt mal einen kurzen Moment von Spiegel, New York Times, Guardian und CNN loseisen könnte. Theresa May, Donald Trump, Angela Merkel und Vladimir Putin werden auf durchaus amüsante Weise von einigen der bekanntesten britischen Pornostars der letzten Jahre verkörpert. Das ist bisweilen verstörend, hat aber seinen Reiz und könnte hilfreich sein, die allzu schweren Themen ein bisschen heiterer zu betrachten.

Rebecca More als Teaser Maynot
Rebecca More als Teaser Maynot

Aus rechtlichen und wortspielerischen Gründen heißen die Strippenzieher des Weltgeschehens natürlich ein bisschen angestrengt anders als im realen Leben. Es treten auf Teaser Maynot (Rebecca More) von der Whorey Party, Jizza Cwoarbyn von Laymore Party, Anguala Merkin, Tronald Dump und natürlich Gladimhere Putitin.

Dass die sonst so streng zugeknöpfte Politgarde in diesem Film nicht lange angezogen bleibt, dürfte sich von selbst verstehen. Die Pressekonferenz von May und Trump wird zu einer etwas eigenwilligen Glory Hole Szene an Rednerpulten.

Auch Bundeskanzlerin Merkel kommt auf ihre Kosten. Aus unerfindlichen Gründen findet sie sich in einer Girl-on-Girl-Szene mit der Vertreterin der nach schottischer Unabhängigkeit strebenden PNS-Partei. Das sollte man sich nicht entgehen lassen. Ob man danach jedoch die Nachrichtenlage wirklich wieder bierernst nehmen kann, ist natürlich fraglich.

Da sich die Nachrichten derzeit ohnehin wie Politpornografie anfühlen und kaum noch eine Schlagzeile auf einen wartet, in der Donald Trump nicht auftritt, ist es nur folgerichtig, dass wir unsere Lieblingsfiguren der Weltpolitik nun auch in einer aufwendigen Pornoproduktion wiederfinden.

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