Interviews mit Pornostars #01: VR Porn & Felicity Feline

Felicity Feline
Felicity Feline im Interview mit VR Porn: »Felicity Feline ist wirklich eine einzigartige Persönlichkeit in der Welt der Erwachsenenunterhaltung. In vielerlei Hinsicht erinnert mich bei der Durchsicht ihres Twitter Feeds vieles an eine Beschreibung, die ich mal über den legendären Schlagzeuger der Beatles, Ringo Starr, gehört habe: »Er musste nicht in der größten Popband aller Zeiten sein, um berühmt zu werden, denn er war der talentierteste Schauspieler in der Gruppe und hatte sich bereits einen Namen gemacht, bevor er Teil der Fab Four wurde.« Gleiches gilt für Felicity Feline, sie ist mehrfach begabt und hat Interessen und Talente in zahlreichen kreativen Bereichen. (Und wie Ringo spielt auch sie Schlagzeug.) Wenn man ihre Vlogs ansieht oder sie beim Schlagzeugspielen hört, weiß man, dass sie die Pornobranche nicht gebraucht hätte, um in ihrem Leben großen Erfolg zu haben. Es sind allerdings gerade großartige Frauen wie sie, die die Pornobranche besonders braucht.

Die 25-jährige Kalifornierin hat sich 2016 dazu entschieden, in der VR-Welt mitzumischen, und das Ergebnis ist die beeindruckende Hardcore-Szene »All About That Bass«. Ihre darstellerische Leistung und die psychologische Begabung hat sie stärker in dem diesjährigen Halloween-Special “Semen Demons” ausgespielt. Ich hatte das Vergnügen, den Film rezensieren zu dürfen, und ich habe ihm glatte 10 Punkte verliehen.

 

Felicity Feline ist nicht nur eine exzellente junge Darstellerin, sondern auch eine äußerst interessante Person, mit der ich viel Spaß bei dem Interview hatte. Sie spricht sehr leidenschaftlich über ihre Projekte und versteht ihre Arbeit als Kunstprojekte. Sie ist Perfektionistin in allem, was sie tut, und die Ergebnisse sind einzigartig.

1.  Wie lange bist Du schon in der Pornobranche aktiv, und wann hast Du Dich dazu entschieden, VR-Inhalte drehen zu wollen? 

Ich bin seit etwa 4 Jahren mal mehr mal weniger aktiv in der Branche. Es war nie meine einzige Karriere, da ich aber weiterhin Angebote und Jobs bekomme, nehme ich mit, was ich kriegen kann. Ich hatte die Gelegenheit, letztes Jahr VR auszuprobieren und bin aufgesprungen. Es war eine klassische Boy-Girl-Szene. Dieses Jahr habe ich dann für die Halloween-Szene erneut die Gelegenheit bekommen, VR zu drehen. Es ist auf jeden Fall etwas schwieriger und auch seltsam, so zu drehen, aber das Ergebnis ist sicherlich weitaus unterhaltsamer.

2. Ich habe natürlich meine Hausaufgaben gemacht und weiß, dass Du, wenn Du nicht gerade als heiße Darstellerin in Pornos arbeitest, Du als Musikerin aktiv bist. Ich weiß außerdem, dass Dein VR-Debüt bei WankzVR war und zwar mit dem Filme »All About That Bass«. Darin versuchst Du, eine Bassgitarre zu kaufen. Wie war es, Deine beiden Leidenschaften in einer Produktion zusammenzuführen, und wessen Idee war es, das zu tun?

Haha, wir sind vor dem Dreh Ideen durchgegangen, was wir da machen könnten. Ich dachte, dass es witzig wäre, eine Parodie über eine Frau zu machen, die über Craigslist versucht, einen Bass zu kaufen. Ich spiele eigentlich keinen Bass (ich bin Schlagzeugerin), aber es war dennoch witzig. Wie bereits gesagt, ist VR eine gänzlich andere Art Pornografie. Es ist im Grunde POV, aber es gibt dabei keinerlei Interaktion mit dem (in diesem Falle) männlichen Darsteller, so dass man dauernd Dialoge mit jemandem führt, der nicht antwortet. Und das ist definitiv eine Herausforderung.

3. Wie war es, Teil eines so wunderschönen Ensembles zu sein, wie ihr es in WankzVRs »Semon Demons« seid? Wie hat sich die Arbeit von der Arbeit in »All About that Bass« unterschieden?

Es war nicht nur ein langer Tag, jeder am Set war absolut großartig, was das Ganze zu einer tollen Erfahrung gemacht hat. Meine weiblichen Co-Stars sind alle wunderschön und charismatisch, und ich habe mich gefreut, mit diesen Girls zum ersten Mal arbeiten zu können. Das war ein bisschen anders, als meine erste VR-Szene, da sie Storyline länger und komplexer war und viel mehr vor sich ging. Es gab also weitaus mehr Szenen, die wir drehen mussten. Das waren nicht nur ich und ein anderer Darsteller, es gab viel mehr Szenen, bei denen wir miteinander interagiert haben.

4. Wenn Du das Ensemble aus »Semen Demons« nehmen könntest und die in einem anderen Film auftreten könnten mit einem anderen Setting und einem anderen Plot, wie sähe das dann bei Dir aus?

Hmmm. Das ist schwierig. Vielleicht eine Story über New-Age-Sucher, die über den Ozean segeln und nach neuen Inseln suchen, die sie entdecken können. Und wenn wir eine neue Insel finden, erforschen wir die und dokumentieren, was wir finden. Ich glaube, dass ein Plot wie dieser unendliche Möglichkeiten bieten würde. Und mit einem so tollen Ensemble könnten wir wirklich einen unterhaltsamen Film machen.

5. Gibt es eine Fantasie, die Du in VR ausleben willst?

Da fällt mir nichts Besonderes ein … nun … vielleicht doch. Vielleicht eine Szene, bei der ich bei einem Konzert Schlagzeug spiele, und dann passiert das ein oder andere Backstage. Hahaha … Das könnte witzig sein.

6. Bist Du ein Fan von Hardcore-Filmen oder bevorzugst Du eher Solo-Szenen und leidenschaftliche Lesbenszenen?

Ich arbeite lieber mit einem anderen Darsteller zusammen, am liebsten mit einem Mann. Es macht mir nichts aus, Soloszenen zu machen, aber ich bin besser, wenn ich meine Energie mit einem anderen Darsteller ausleben und mit ihm interagieren kann. Ich bin nicht lesbisch, nicht mal bisexuell, daher ist Girl-On-Girl nicht das, was ich am liebsten mache – wenn ich aber mit einer weiblichen Darstellerin gut zurechtkomme, können wir durchaus tolle Inhalte schaffen.

7. Wenn Du zwei Pornodarsteller für einen Dreier gewinnen könntest, wen würdest Du auswählen und warum?

Hmmm. Da fällt mir niemand Spezifisches ein. Aber nachdem ich sie getroffen habe, würde ich gern eine BGG-Szene mit Megan Rain drehen. Sie ist wirklich bewundernswert und wirklich nett. Ich halte sie für eine unglaublich natürliche Darstellerin.

8. Was war Deine Inspirationsquelle für Deine hinterhältige Rolle in »Semen Demons«? Zeigst Du in der Rolle etwas von Deiner versteckten Seite Deiner Persönlichkeit?

Ich habe gewiss eine dunklere Seite, aber die zeigt sich eher in anderen Bereichen meines Lebens. Die Szene hat gewiss verlangt, dass ich mehr davon hervorbringe und aggressiver und skrupelloser bin, in der Art, wie ich auftrete und rede. Es fällt mir durchaus schwer eine Bitch zu sein, da ich ungern negative Energien ausstrahle. Ich bin eher empathisch. Aber wenn ich schon eine kalte Bitch sein muss, dann begebe ich mich halt da voll rein.

 

9.  Hast Du weitere Pläne für VR-Filme? Können wir uns auf eine bestimmte Produktion freuen?

Derzeit ist nichts geplant. Es hängt alles davon ab, was man mir anbietet, aber ich bin definitiv offen für weitere VR-Szenen.

10. Jetzt hast Du Gelegenheit ein paar Worte an die Leser des VRPorn-Blogs zu richten: was möchtest Du ihnen sagen, und wie kann man sich über Deine neuen Filme und Aktivitäten informieren?

Ich habe eine Webseite: www.officialfelicityfeline.com. Da bekommt man Updates per E-Mail und ich blogge dort regelmäßig. Wenn ihr euch anmeldet, bekommt ihr alle Neuigkeiten. Und dann bin ich auf Twitter & Instagram, da ist mein Account felicityxfeline … Ich liebe meine Fans und danke euch, dass ihr mich unterstützt und an mich glaubt.

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