Liebesakt mit lebensechten Puppen?

Vom technischen Fortschritt der schönsten Nebensache der Welt

sex roboter auf der venus 2017

Berlin, August 2017. Vorlieben, Bedürfnisse und besondere Wünsche werden oft im
Schlafzimmer diskutiert. Doch was, wenn die eigenen Bedürfnisse unbefriedigt bleiben?
Sexroboter sollen die Lösung sein. Für knapp 10.000 Euro lässt sich derzeit ein
Serienmodell erwerben. Diese sprechen und reagieren auf Berührungen sowie Befehle –
zudem teilen sie die Vorlieben ihrer Besitzer. Doch wer ist eigentlich an intelligenten
Sexpuppen interessiert und beeinflussen sie in Zukunft unser Liebesleben? Poppen.de hat in Kooperation mit der VENUS eine Umfrage gestartet und rund 14.000 User der Plattform
nach ihrer Meinung zu Sexrobotern gefragt.

Vom Lovetoy zum Sexualpartner
Intelligentes Spielzeug und spannende Gadgets halten schon lange Einzug in Schlafzimmer,
wieso also nicht auch lebensechte Roboter? 45 Prozent der Befragten geben an,
gelegentlich Sextoys zu nutzen und bei 30 Prozent kommen diese regelmäßig zum Einsatz.
Der Schritt vom intelligenten Dildo zur smarten Sexpuppe scheint nicht mehr so groß zu sein. Allerdings steht die gesellschaftliche und technische Entwicklung noch am Anfang: Lediglich 14 Prozent der Befragten geben an, schon mal Geschlechtsverkehr mit einer intelligenten Puppe gehabt zu haben. Mehr als die Hälfte hingegen hat kein Interesse an Robotersex. In China gibt es bereits Roboter, die sehr echt aussehen und sich menschlich anfühlen – bei der Umfrage geben 50 Prozent an, mit einer dieser hyperrealistischen Puppen einmal Sex haben zu wollen und weitere 9 Prozent könnten es sich zumindest vorstellen.

Sexroboter als Weltverbesserer?
Vor allem in der Erotikbranche entwickeln sich technische Errungenschaften besonders
schnell: zuerst intelligente Sextoys, dann Virtual-Reality- Pornos und jetzt lebensechte
Sexroboter. Wieso sollten technische Fortschritte nicht auch das Bordell der Zukunft
gestalten? Bisher zeichnet sich kein Trend ab, bei dem die maschinellen Puppen
Prostituierte ablösen. Gerade einmal 13 Prozent der Befragten wären bereit, in ein
Roboterbordell zu gehen – 38 Prozent ziehen es zumindest in Betracht. Übrigens: Ein
Etablissement in Barcelona ermöglicht bereits das stundenweise Austesten.

Geheime Fantasie: Sex mit einem Star?
Für Verbraucher sind vor allem die hohen Kosten abschreckend: Sollten intelligente
Sexpuppen irgendwann nicht mehr dem Wert eines Neuwagens entsprechen, würden 15
Prozent der Befragten sofort investieren. 38 Prozent geben an, nur Geld für die realistischen Puppen auszugeben, wenn sie welches im Überfluss hätten. Mehr als die Hälfte der Befragten wären somit zumindest theoretisch bereit, eine Liebesmaschine zu kaufen. Derzeit kann bis zu 100.000 Euro für die Roboter ausgegeben werden. Der Vorteil: Das Äußere lässt sich nach den eigenen Wünschen gestalten. Sie können beispielsweise das Aussehen von Ex-Freundinnen oder einem Superstar annehmen. Lediglich 1,5 Prozent der Befragten ziehen diese Möglichkeit in Betracht, um sich etwa mit dem Bildnis von Angelina Jolie zu vergnügen. Für mehr als die Hälfte kommt diese Option überhaupt nicht infrage. Wer sich für den Sex der Zukunft interessiert, hat die Chance, neueste Technologien und Gadgets auf  der VENUS, der größten Messe für Erotik und Lifestyle in Berlin, zu bestaunen. Vom 12. bis zum 15. Oktober präsentieren verschiedene Aussteller die spannenden Neuheiten.

Tickets erhalten Interessierte unter www.venus-berlin.com/tickets.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT