Nachruf auf den Mann, der uns gelehrt hat, einhändig zu lesen: Hugh Hefner 1926 – 2017

playboy hefner

Hugh Hefner war eine der einflussreichsten Gestalten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das von ihm gegründete Unternehmen hat seinen Tod bekanntgegeben. Passender geht es kaum, schließlich war der »Hef« nahezu unzertrennlich mit der Marke verbunden, die er geschaffen hatte.

In mehrerlei Hinsicht war er eine der Schlüsselfiguren, die den Weg für die sexuelle Revolution der 60er Jahre bereitet haben. Außerdem war er ein wichtiger Streiter für Bürgerrechte und Anti-Diskriminierungsgesetze. Er positionierte sich als erbitterter Feind sozialer Intoleranz, Bigotterie und der noch heute existierenden Heuchelei in der amerikanischen Öffentlichkeit in Bezug auf Sex. Bis zum heutigen Tag ist sein Unternehmen und er selbst Ziel von Konservativen jeglicher Couleur wie auch aus anderen Gründen von zahlreichen Feministinnen.

Zunächst wurde seine Arbeit als vulgär und pornografisch beschimpft, später im Schatten der Emanzipationsbewegung galt er als sexistischer Ausbeuter weiblicher Körper und schließlich als senile Parodie seiner selbst. All diese Kritik aber perlte an ihm ab und konnte weder ihm noch seiner Marke nachhaltigen Schaden zufügen. Das berufliche Leben Hugh Hefners war ein Erfolg von dem Moment an, da er sein Playboy Magazin in den frühen 50er Jahren aus der Taufe hob. Und dieser Erfolg hielt an bis zu seinem Tod vergangenen Mittwoch. In der mehr als 50 Jahre umspannenden Zwischenzeit hat er sich selbst und sein Unternehmen zu einer globalen Marke ausgebaut, die auf der gleichen Ebene spielt wie jene Namen amerikanischer Legenden wie Walt Disney, Charlie Chaplin, Marilyn Monroe und Michael Jackson.

Hefner war 27, frisch verheiratet und junger Vater, als er die erste Ausgabe von Playboy an den Markt brachte. Ein Unternehmen, das ihn unsagbar reich und zum bekanntesten Unternehmer der Erwachsenenunterhaltung machen sollte.

Hefner finanzierte die erste Ausgabe des Playboy mit 600 Dollar eigenem Geld sowie mehreren Tausend Dollar Krediten von Freunden und Familie. 1.000 Dollar kamen von seiner Mutter. Hef hatte ein Ass im Ärmel, das das Unternehmen erfolgreich werden ließ: Er hatte für 500 Dollar die Publikationsrechte an einer Nacktaufnahme Marilyn Monroes erworben.

erste playboy ausgabe
Natürlich gab es damals bereits andere Männermagazine, die Nacktaufnahmen von Frauen veröffentlichten. Diese Zeitschriften waren aber eindeutig pornografisch, rau und mit obszöner Sprache verfasst, so dass die Zensoren keinerlei Schwierigkeiten hatten, die Verbreitung einzudämmen. Hefners Plan aber war es, sein Magazin in den Mainstream zu bringen. Er wollte Playboy neben anderen etablierten Zeitschriften am Kiosk sehen und Teil des kulturellen Lebens seines Landes werden.

Die erste Ausgabe erschien im Dezember 1953 und hatte eine Auflage von 51.000 Exemplaren, die restlos ausverkauft wurden. Hugh Hefner war mit einem Mal berühmt und rasch ein sehr vermögender Mann. Fünf Jahre nach der Erstausgabe konnte Playboy jährliche Gewinne von 4 Millionen Dollar verzeichnen. Das Magazin war weltweit zu einer Sensation geworden.

Von Beginn an war die Zielsetzung des Magazins darauf ausgerichtet, einen Lifestyle zu vermitteln, bei dem Freude, Hedonismus, die schönen Dinge des Lebens, Kunst und Philosophie miteinander verwoben wurden. Hefner schrieb: »Wir lieben es, uns Cocktails zu mixen, ein Hors d’oeuvre oder zwei einzunehmen, Musik aufzulegen und mit einer weiblichen Begleitung ein ruhiges Gespräch über Picasso, Nietzsche, Jazz und Sex zu führen.«

Der rasche Erfolg des Magazins brachte seinem Gründer nicht nur eine Menge Geld, sondern auch mächtige Feinde ein. Darunter auch der damalige F.B.I-Chef J. Edgar Hoover. In den frühen 60er Jahren erreichte das Magazin eine Auflage von einer Million Exemplaren pro Ausgabe. In den 70ern erreichte der Erfolg des Unternehmens seinen Höhepunkt: die monatliche Auflage des Magazins war auf 7 Millionen Exemplare angestiegen. Hugh Hefner war auf dem Höhepunkt seiner Macht. Es war zugleich die Wiege des Computerzeitalters. Bill Gates und Steve Jobs machten sich auf, die Welt und damit auch die Welt der Massenmedien für immer zu verändern.

Einstweilen aber florierte Playboy. Die berühmteste Erfindung Hugh Hefners war gewiss die Heftmitte, in der Monat für Monat das Nacktbild des »Playmate« des Monats zu finden war, Quelle unzähliger feuchter Träume und Beginn zahlreicher Karrieren. Zum Höhepunkt seines Erfolgs regierte Hugh Hefner nicht nur über sein einflussreiches Magazin und sein verrucht-legendäres Playboy Mansion, sondern über ein ganzes Medienimperium, das aus Filmproduktionen, Fernsehsendern, Lizenzgeschäften, Clubs, Hotelanlagen und Casinos bestand. Noch heute ist die Marke weltweit bekannt, wobei das Magazin heftige Auflageneinbußen verkraften musste und das Playboy-Imperium seit Jahrzehnten von Krise zu Krise wandert.

Inzwischen ist die Auflage des Playboy in den USA auf weit unter 1 Million Exemplare gesunken. Die weltweit existierenden Ableger laufen jedoch weiterhin. Wie alle anderen Offset-basierten Medienunternehmen hat auch der Playboy große Schwierigkeiten sein Geschäftsmodell ins 21. Jahrhundert zu überführen und sich profitabel zu digitalisieren. Hugh Hefner blieb Chefredakteur des Magazins bis zu seinem Tod, das Tagesgeschäft aber wurde bereits seit einiger Zeit von seinem Sohn Cooper Hefner geleitet.

Als Zeichen der Krise und einer Suche nach einer neuen Identität hat Playboy 2016 den vormals undenkbaren Schritt unternommen, alle Nacktbilder aus dem Heft zu verbannen. Zu diesem Zeitpunkt war die Webseite Playboy.com bereits jugendfrei umgebaut worden. Anfang dieses Jahres jedoch vollzog das Unternehmen erneut eine 180°-Wendung und brachte die Nacktaufnahmen zurück. Nach wie vor wird das Heft vor allem mit Nacktaufnahmen assoziiert.

Um den revolutionären Akt begreifen zu können, die die Gründung des Playboy-Magazins in den 50er Jahren bedeutet hat, ist es hilfreich, sich vor Augen zu führen, dass es die große Zeit des amerikanischen Puritanismus war und Heuchelei in Bezug auf die Sexualmoral extrem verbreitet war. Ärzte konnten ledigen Frauen Verhütungsmittel verweigern,  Hollywoods Filmproduktion unterlag einem strengen Code, Doris Days prüde Komödien waren die Blockbuster der Zeit und die Kommunistenhatz unter McCarthy war im vollen Gang, was es durchaus gefährlich machte, revolutionär mit liberalem Gedankengut aufzutreten.

Und während das Magazin gesellschaftliche Wirkungen entfaltete, waren die ersten Jahre stark geprägt von Hefners leichtfüßigem Hedonismus, Spaß und Freude an den schöneren Dingen des Lebens. Das dürfte der Grund sein, warum Hefner in einem seiner ersten Editorials schreibt: »Wir glauben nicht, dass wir die Probleme der Welt lösen oder große moralische Wahrheiten gepachtet haben.«

Ein wichtiger Schritt in den Mainstream markierte die Eröffnung des ersten Playboy-Clubs 1960. Die Kellnerinnen wurden »Bunnies« genannt, trugen die ikonischen Hasenohren und sexualisierte Kleidung. 

Die Reputation des Magazins verhalf dem ersten Playboy Club in Chicago zu großem Erfolg. Viele weitere Filialen kamen in den Folgejahren hinzu. Die feministische Autorin Gloria Steinem hat ihre Karriere mit einer Undercover-Recherche in den Playboy Clubs begonnen. Sie hatte in der New Yorker Niederlassung unerkannt und verdeckt als Bunny gearbeitet und 1963 einen vernichtenden Artikel über die Arbeitsbedingungen der Frauen veröffentlicht.

Die frühen 60er Jahre brachten jedoch auch Hefners politische Seite zum Vorschein, der sein Magazin mehr und mehr dafür nutzte, um sich politisch einzumischen. 1962 begann er eine Artikelserie mit dem Titel »The Playboy Philosophy«. In diesen Artikeln argumentierte er vehement für Abtreibungsrechte, die Legalisierung von Cannabis und für die Abschaffung überkommener Sexgesetze. Und auch wenn die USA nach wie vor und seit der Wahl Trumps verschärft ein zutiefst zerstrittenes Land scheint, wenn es um moralische Auffassungen und Wertvorstellungen geht, so sind doch die dominierenden, alltäglich gelebten Werte dem Wesen nach libertär, am Konsum ausgerichtet und hedonistisch: vermutlich die Kernbotschaft von Hugh Hefner.

Hefner war ein vehementer Streiter für das Recht auf freie Meinungsäußerung und für zahlreiche progressive Gesellschaftsfragen. Sein Einfluss nahm zu, als er eine landesweit ausgestrahlte Fernsehsendung bekam. Dort wurden seine Partys mit Gästen aus Kunst und Unterhaltung in die Wohnungen und Häuser der Durchschnittsamerikaner übertragen. Das ihm so verliehene Megaphon nutzte er für eine eindeutige Positionierung in der Rassenfrage. Obwohl er zahlreiche Werbekunden für seine Sendung verlor, lud er fortwährend schwarze Künstler in seine Sendung.

»Playboy’s Penthouse« hieß die Reihe und war in vielen Orten der USA zu empfangen. Dort sah man ihn, mit der Pfeife in der Hand, umringt von Stars und Sternchen. Das Set der Sendung war eine Nachbildung seines ersten Hauses und zu seinen Gästen zählten Superstars der frühen 60er Jahre: Tony Bennett, Sammy Davis Jr., Ella Fitzgerald, Nat King Cole und Autoren wie Norman Mailer.

Es ist daher falsch, die Interviews im Heft als Feigenblatt für ein pornografisches Magazin zu diskreditieren. Der soziale Aktivismus wie auch die Kunst waren integraler Bestandteil der Mixtur, die Hefner erstellt hatte. Zu den Interviewten im Magazin gehörten: Jimmy Carter, Bertrand Russell, Jean Paul Sartre und Malcolm X. Hefner veröffentlichte im Playboy auch literarische Werke von Ray Bradbury (Fahrenheit 451), Vladimir Nabokov, Saul Bellow, John Updike und Joyce Carol Oates.

In den 70er Jahren bekam Playboy starke Konkurrenz durch aggressivere Wettbewerber wie Penthouse oder Larry Flynts Hustler-Magazin. Die nackten Playmates erschienen im Vergleich zu den nah an pornografischen Abbildungen orientierten Publikationen der Konkurrenz nun nahezu zahm. Eine Weile lang versuchte Playboy mitzuhalten und begann auch Schamhaare seiner Playmates abzubilden. Schließlich aber entschied Hugh Hefner an dieser Stelle keinen Wettbewerb zu suchen und dem Markenkern treu zu bleiben. So wurde Playboy nie pornografisch und behielt seine Stellung als Marktführer unter den erotischen Männerzeitschriften die 70er Jahre hindurch. 1971 führte Hefner sein Unternehmen an die Börse. Er brauchte Geld für die Errichtung von Ferienanlagen und Clubs in Jamaika. Außerdem plante er die Gründung von Casinos in London und auf den Bahamas.

In den 80er Jahren jedoch geriet das Unternehmen zunehmend in Schwierigkeiten und hat sich bis heute nicht mehr erholt. Playboy Enterprises verlor aufgrund von Verstößen gegen die Lizenz seine Casinos in London und konnte sich keine Lizenz für ein Casino in Atlantic City sichern. Das Unternehmen musste seine Ferienanlagen und ein Plattenstudio schließen, verkaufte den Firmenjet sowie das Playboy-Gebäude auf der Michigan Avenue in Chicago. Auch ein zweites Magazin namens »Oui« wurde abgestoßen. Alle Playboy Clubs wurden geschlossen, und die Auflage des Playboy Magazins befand sich im Sinkflug.

In den letzten Jahren jedoch scheint sich die Finanzlage des Unternehmens wieder verbessert zu haben. 2011 konnte Hugh Hefner sein Unternehmen von der Börse holen. Der neue CEO von Playboy Enterprises, Scott Flanders, begann ab 2009 das Unternehmen auf das Lizenzierungsgeschäft zu konzentrieren. Eine erfolgreiche Strategie, die das Unternehmen vermutlich gerettet hat. Die Marke, Webseite und Magazin haben keinerlei Verbindung zu pornografischen Publikationen und wachsen wieder. Hefners Anteil an Playboy betrug zum Zeitpunkt seines Todes nur noch 30%. Man geht davon aus, dass sich die Familie von diesem Anteil über kurz oder lang trennen wird, um den Erlös unter den hinterbliebenen Kindern Hefners aufzuteilen.

Hugh Hefners Leben vor Playboy verlief relativ ruhig. Er wurde 1926 in Chicago geboren. Seine Eltern waren Methodisten. Während des 2. Weltkriegs diente Hugh Hefner in der US Army. Er studierte an der University of Illinois. Dort jedoch machte sich bereits ein eindeutig ausgeprägtes Interesse bemerkbar. Er schrieb einen Essay, der die Gesellschaft der USA für ihre Prüderie angriff. In der Unizeitung veröffentlichte er Artikel, die ihn als Anhänger von Alfred Kinsey in Erscheinung treten ließen. Kinsey hatte den weltweit Schlagzeilen machenden Kinsey Report 1948 veröffentlicht. Die Studie des Sexforschers erschien vielen Amerikanern schockierend. In ihr wurden auch Themen wie Sadomasochismus, Homosexualität und die Frequenz ehelichen Geschlechtsverkehrs behandelt.

Nach dem Abschluss seines Studiums arbeitete Hefner als Copywriter beim Magazin Esquire. Seine erste Frau, Mildred Williams, heiratete er 1949. Das Ehepaar bekam zwei Kinder.

Mit der Gründung seines Magazins veränderte sich sein Leben grundlegend. Es folgten turbulente Jahre. Hefner verließ seine Familie 1959 und kaufte sich ein verschwenderisches Haus in Chicago. In einem Interview sagte er später, dass in den ersten Jahrzehnten des Playboy Magazins »jeder mit jedem was hatte«. Er vermutet, dass er mit über 1.000 Frauen Sex hatte. Seine Freunde aber beschreiben ihn als charmant, scheu und als äußerst loyale Person.

1963 wurde Hefner aufgrund der Obszönitäts-Gesetze verhaftet. Er hatte Nacktfotos von Jayne Mansfield veröffentlicht. Die Klage wurde jedoch fallengelassen, nachdem die Jury sich auf kein Urteil einigen konnte.

1974 nahm sich seine langjährige Assistentin Bobbie Arnstein das Leben. In der Zeit zuvor wurde sie von Ermittlern ins Visier genommen, die sich mit Drogenmissbrauch im Playboy-Imperium beschäftigten. Hefner war wütend und deprimiert über den Tod seiner Assistentin. Er verließ Chicago und schuf sich in Los Angeles ein neues Zuhause: das berühmt-berüchtigte Playboy Mansion: Heimat legendärer und frivoler Partys. Die berühmte Grotte und der Privatzoo dienten Hefner als Kulisse für seine späteren Lebensjahre, während derer man ihn im Wesentlichen nur noch im Bademantel und von mindestens zwei Frauen umrahmt sah.

Die New York Times schrieb: »Hefner stützte sich immer stärker auf seine Tochter, Christie Hefner, die 1982 Präsidentin und schließlich CEO wurde, eine Position, die sie bis 2009 besetzte. Hefner erlitt 1985 einen Schlaganfall, konnte sich aber erholen und blieb Chefredakteur des Playboy-Magazins, wählte nach wie vor die Playmates des Monats in der Heftmitte aus, schrieb Texte und beschäftigte sich intensiv mit jedem Detail, so dass seine Mitarbeiter ihn als den bestverdienendsten Copy Editor der Welt bezeichneten.«

Hugh Hefner heiratete 1989 erneut. Seine zweite Frau wurde Kimberley Conrad, Playmate des Jahres 1989. Sie war 38 Jahre jünger als er. Das Paar bekam zwei Söhne: Marston Glenn (*1990) und Cooper Bradforn (*1991).

Auch diese Ehe hielt nicht. Kimberly und Hugh ließen sich nach jahrelanger Trennung 2010 scheiden. Hefner stürzte sich erneut in seine Arbeit. Er gab ein Buch mit dem Titel »The Century of Sex« heraus und wurde zu einem oft herangezogenen Fürsprecher von Viagra. In einem Interview sagte er, dass das Medikament »dem Jungbrunnen so nah wie nur irgendmöglich kommt«.

Im Juni 2011 wollte er erneut heiraten. Die 25-jährige Crystal Harris hatte sich mit ihm verlobt. Die Hochzeit sollte auf dem Reality TV-Sender Lifetime ausgestrahlt werden. Doch wenige Tage vor der Eheschließung sagte Crystal Harris die Hochzeit ab. Hefner schrieb damals auf Twitter: »Crystal hat sich umentschieden.«

Damit war die Beziehung jedoch keineswegs beendet. Crystal Harris entschied sich noch einmal um und heiratet Hefner am Neujahrstag 2012. Aufgrund des Ehevertrags wird sie keine Anteile am Unternehmen erben, vorgesorgt wurde aber dennoch für sie. Hefner kaufte ihr ein Haus, dessen Wert auf 5 Millionen Dollar geschätzt wird. Neben seiner Witwe Crystal hinterlässt er seine vier Kinder.

1992 fragte die New York Times den Unternehmer, worauf er besonders stolz sei. Er antwortete: »Dass ich die Einstellungen zu Sex geändert habe. Dass nette Menschen nun zusammen leben können. Dass ich vorehelichen Sex vom Schmutz befreit habe. Das verschafft mir große Genugtuung.«

Hefners Sohn Cooper hat anlässlich des Todes seines Vaters eine Presseerklärung veröffentlicht: »Mein Vater hat als gesellschaftlicher Pionier und führender Vertreter einiger der wichtigsten sozialen und kulturellen Bewegungen unserer Zeit ein außergewöhnliches und einflussreiches Leben geführt und für freie Meinungsäußerung, Bürgerrechte und sexuelle Freiheit gekämpft. Er hat einen Lifestyle und einen Ethos geschaffen, der das Herzstück der Marke Playboy bildet, die zu den bekanntesten und langlebigsten in der Geschichte der Marken überhaupt zählt.«

2016 wurde das Playboy Mansion für 100 Millionen Dollar an den Milliardärserben Daren Metropoulus verkauft. Teil des Deals war es, dass Hugh Hefner bis zu seinem Tod in der Villa weiterleben durfte.

Hugh Hefner wird in Los Angeles auf dem Friedhof Westwood Memorial Park beerdigt werden und dabei eine letzte extravagante Volte schlagen: Er bezieht ein Mausoleum direkt neben Marilyn Monroe, das er bereits vor Jahren gekauft hatte. Ruhe in Frieden, Hasenjäger!

 

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