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Dienstag, Oktober 16, 2018
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Penthouse meldet Insolvenz an

penthouse magzine

Raue Zeiten für Magazin-Legenden. Während bei Playboy darüber nachgedacht wird, die US-Printausgabe einzustellen, hat Penthouse Global Media letzte Woche bekannt gegeben, dass das Unternehmen Insolvenz angemeldet hat. Penthouse ist zuversichtlich, seine Geschäftsbereiche sanieren und neu ordnen zu können.

Kelly Holland, Vorstandsvorsitzende und Miteigentümerin von Penthouse sagt, dass das Unternehmen den Insolvenzschutz nach Chapter 11 dazu nutzen will, die Unternehmensbereiche zu sanieren und zu stärken und die Finanzierung des Unternehmens auf gesunde Beine zu stellen. Sie hatte das Unternehmen 2016 in einem Management-Buyout übernommen.

Das Ausmaß der finanziellen Schwierigkeiten bei Penthouse bleiben trotz der Insolvenzmeldung etwas unklar. Das Unternehmen hat seine Verbindlichkeiten auf zwischen 10 und 50 Millionen Dollar geschätzt. Die größten Penthouse-Gläubiger sind die Kanzleien Greenberg Traurig und Bayard P.A..

Holland sagt: »Unsere weltweiten Broadcast-Unternehmen bleiben weiterhin stark, und wir arbeiten an mehreren Lizenzgeschäften.« Sie fügt hinzu, dass das Unternehmen Zusagen für »Debtor-in-Possession«-Finanzierung bekommen hat, was es Penthouse ermöglicht, die Unternehmensbereiche ohne Unterbrechungen für die Kunden fortzuführen. Daher ist Holland zuversichtlich, dass alle Publikationen und Unternehmensbereiche unter dem Penthouse-Logo weiter betrieben werden können.

Sie sagt: »Das Unternehmen arbeitet wie bisher und bleibt vollkommen darauf konzentriert, die gleichen Inhalte und Dienstleistungen bieten zu können, die Fans von uns gewohnt sind. Während der vorangegangenen zwei Jahre haben wir den Magazinbereich neu belebt und dabei Penthouse Magazine wie auch Penthouse Letters neu gestaltet. Darüber hinaus haben wir Omni Magazine neu auf den Markt gebracht, ein klassisches Magazin im Bereich Wissenschaft und Science Fiction, wobei die Planung vorsieht, dass die Marke auch ins Broadcasting-Geschäft erweitert wird.«

Sie gibt sich also kämpferisch: »Penthouse ist voll auf die Zukunft konzentriert und geht nicht davon aus, dass es zu irgendwelchen Unterbrechungen im Geschäft kommt.«

 

 

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