xHamster alarmiert: Ramadan sorgt für Nutzerrückgang

Ramadan sorgt für Nutzerrückgang

Die beliebte Pornocommunity xHamster hat Zahlen vorgelegt, die darauf hinweisen, dass Moslems in aller Welt gewissenhaft fasten. Während des Ramadans gelten nicht nur bei der Ernährung strenge Verhaltensregeln, in der einen Monat währenden Entsagungszeit ist auch Masturbation untersagt. xHamster hat nachgerechnet, ob sich das auf die Nutzungsstatistik auswirkt.

Offenbar halten sich Gläubige in aller Welt an das Verbot, während des Ramadans nicht masturbieren zu dürfen. xHamster vermeldet, dass der Traffic in dieser Zeit weltweit um fast 10% einbreche. Allein in den USA verzeichnet xHamster 2% weniger Seitenaufrufe während des Ramadans.

Ranking des Nutzungsrückgangs enthüllt die frommsten islamischen Staaten

Die Streamingseite hat den Einbruch der Nutzungszahlen nach überwiegend islamisch geprägten Ländern aufgeschlüsselt. Demnach sind die strengsten Befolger des Ramadans in Algerien, Jemen, Ägypten und Libyen zu finden. In all diesen Ländern musste xHamster einen Nutzerrückgang von knapp 75% hinnehmen.

In neun Ländern verzichten mehr als 50% der Aufrufer auf ihre Pornogewohnheiten. Schlusslichter in der Rangliste sind Iran und Marokko. Im scheinbar so streng islamisch ausgerichteten Iran ging der Pornokonsum auf xHamster lediglich um 14,3% zurück. In Marokko nahmen es nur etwas mehr als 11% sehr genau mit den Vorschriften zum Ramadan.

Einbruch nicht von Dauer

Alex Hawkins ist Vizepräsident von xHamster. In einem ersten Kommentar sagt er zum Traffic-Rückgang: »Wir bewundern die Hingabe unserer muslimischen Nutzer, aber aus wirtschaftlicher Sicht können wir es kaum erwarten, dass der Ramadan vorbei ist. Zum Glück können wir beobachten, dass nicht alle einen ganzen Monat aushalten. Eine Woche nach Beginn des Beobachtungszeitraums sehen wir die Zahlen in vielen Ländern langsam wieder ansteigen.« Wie heißt es im christlichen Abendland so schön: Der Geist ist willig, doch das Fleisch ist schwach.

Hier die von xHamster veröffentlichte Liste vom Rückgang des Traffics aus 20 überwiegend islamisch geprägten Staaten.

  1. Algerien (-76,1%)
  2. Yemen (-74,6%)
  3. Ägypten (-74,2%)
  4. Libyen (-74,1%)
  5. Afghanistan (-66,6%)
  6. Tunesien (-61,9%)
  7. Palästina (-61,2%)
  8. Jordanien (-57,7%)
  9. Saudiarabien (-53,2%)
  10. Kuwait (-48,1%)
  11. Indonesien (-44,9%)
  12. Turkei (-40,7%)
  13. Irak (-39,1%)
  14. Katar (-38,7%)
  15. Malaysia (-35,5%)
  16. Libanon (-34,5%)
  17. Vereinigte Arabische Emirate (-27,8%)
  18. Oman (-27,08%)
  19. Iran (-14,3%)
  20. Marokko (-11,8%)

 

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