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HIV-Fall bestätigt – Branchenverband warnt vor Umgehung des PASS-Systems

fsc

Der einflussreiche Branchenverband FSC hat eine Stellungnahme veröffentlicht, in der die HIV-Infektion eines Darstellers gemeldet wird. Der Pornodarsteller war nicht Teil des branchenweiten PASS-Systems, das für die Überwachung der Gesundheit der Darsteller in der Sexfilmbranche erfolgreich eingesetzt wird. 

Die FSC hat sehr verantwortlich gehandelt und die HIV-Infektion eines kanadischen Darstellers bekannt gegeben, obwohl der betroffene Performer nicht Teil des branchenweiten PASS-Systems war. Der Pornodarsteller, der positiv getestet wurde, hat sich die Infektion im privaten Rahmen zugezogen.

Die FSC legt Wert auf die Feststellung, dass der betroffene Darsteller nicht im PASS-System war und an keiner PASS-Produktion teilgenommen hat.

Hier die Stellungnahme der FSC:

Wir haben mit dem Darsteller, seinen Drehpartnern, den Produktionsfirmen und PASS-konformen Kliniken Kontakt aufgenommen, um festzustellen, ob es weitere Infektionen gibt, die ein Risiko für die Darsteller in der PASS-Datenbank oder anderswo darstellen könnten. Es gab jedoch keine, weshalb kein Produktionsstop erforderlich wurde oder ist.

Wir bitten sowohl die Presse als auch die Mitglieder in unserer Community, von Spekulationen abzusehen und dem Fall nicht mit Stigmatisierung, Angst und Scham zu begegnen.

Der Vorfall sollte die Bedeutung der PASS-Datenbank und der Protokolle unterstreichen. Wir leben in einem Zeitalter, in dem jeder, der eine Kamera und eine Internetverbindung hat, Sexvideos produzieren kann. Immer häufiger wird außerhalb der USA produziert, wobei einige kleine Produzenten Papier- oder PDF-Tests akzeptieren, die leicht manipuliert werden können, oder Tests akzeptieren, die über die 14-tägige PASS-Anforderung hinausgehen.

Die Richtlinien, die heute unter dem Namen PASS bekannt sind, wurden 2004 entwickelt, und sie waren unglaublich wirksam beim Schutz von Sexdarstellern im Produktionssystem. Tatsächlich hat es auf PASS-regulierten Drehs keine HIV-Übertragung gegeben, seit die Regularien vor über einem Jahrzehnt eingeführt wurden. Durch die Einhaltung der Richtlinien können wir diese Sicherheitsvorgaben erfolgreich führen.

PASS kann nur für diejenigen wirksam sein, die das System nutzen.

PASS-Datenbank immer prüfen

Im Gegensatz zu Papierprüfungen oder PDFs ist das PASS-Datensystem überprüfbar. Die Daten stammen direkt aus den Testzentren, können nicht gefälscht werden und sind nicht anfällig für Hacks. Wenn ein Darsteller in der PASS-Datenbank als klar aufgelistet ist, hat er innerhalb des 14-Tage-Fensters einen eindeutigen Test auf HIV und andere Geschlechtskrankheiten durchgeführt.

Nur an PASS-konformen Produktionen mitwirken

Die PASS-Richtlinien sind die umfassendste und zuverlässigste Methode zur Verhinderung von Übertragungen von Geschlechtskrankheiten bei Erwachsenen. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß die Dreharbeiten oder die Produktionsfirma ist. Jede Produktion – und das gilt auch für den Content-Handel, für Zollgebühren und Cam-Shows – sollte PASS-Richtlinien einhalten, um die Sicherheit der Darsteller zu gewährleisten.

PASS ist kostenlos

Wir haben PASS so konzipiert, dass es universell für alle Menschen an allen Drehorten verfügbar ist, also von großen Studioproduktionen bis hin zu kleinen Zoll- und Cam-Shows genutzt werden kann. Performer und Produzenten können PASS völlig kostenlos in Anspruch nehmen, und Zuschüsse für die Testkosten können teilweise über den Förderfonds für Künstler verrechnet werden.

Seit der Einführung der Richtlinien im Jahr 2004 haben wir ständig daran gearbeitet, die Richtlinien weiterzuentwickeln und zu verbessern. In der Zukunft sollen die Tests immer genauer und die Genauigkeit bei der Prävention immer größer werden. Der PASS-Beratungsausschuss wird im neuen Jahr wieder zusammenkommen, um über das Hinzufügen von oralen und rektalen Tupfern zu diskutieren, um den Schutz vor Geschlechtskrankheiten für diejenigen, die im Künstlerpool arbeiten, zu erhöhen.

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