US-Bordell gibt Auskunft über Nutzungsverhalten der Freier

sheri´s ranch infographic

Eines der wenigen legalen Bordelle in den USA ist Sheri’s Ranch. Die Nähe zu Las  Vegas erlaubt dem Unternehmen sich als »Las Vegas berühmtes Bordell« zu bewerben, obwohl die Stadt selbst jedwede Form der Prostitution streng untersagt. Nun hat das Bordell einige Daten über seine Nutzung ausgewertet und öffentlich gemacht.

Die von Sheri’s Ranch geteilte Grafik zeigt mehrere interessante Details über die Nutzung des Bordells und die dort verbrachte Zeit. Auf der Ranch arbeiten 134 Prostituierte. Sie haben im Jahr 2017 mehr als 3,6 Millionen Minuten sexuelle Dienstleistungen erbracht. Das entspricht sieben Jahren Sex, der innerhalb eines Jahres unter ein und demselben Dach erlebt und ausgelebt wurde. Während das nun eher ein zwar unterhaltsames, aber letztlich nutzloses Faktum ist, hat das Bordell auch Daten darüber ausgewertet, wer seine Dienste in Anspruch nimmt. Es wird niemanden überraschen, dass Männer eine klare Mehrheit der Kunden der Ranch stellen, 78% um genau zu sein, doch 15% der Kunden sind Paare und 7% der Gäste sind einzeln anreisende Frauen.

Madam Dena Sheri´s Ranch
Madam Dena

Die Leiterin des Bordells nennt sich Dena. Ihren Angaben zu Folge nehmen die Besucherzahlen unter Frauen und Paaren zu: »Sheri’s Ranch verzeichnet einen stetigen Zuwachs an Besuchern, die entweder nur weiblich sind oder Paare.«

2014 waren etwa 15% der Kunden entweder weiblich oder Paare. 2017 ist diese Zahl auf 22% gestiegen, was darauf hinweist, dass Frauen und Paare zunehmend Sexarbeiter aufsuchen.

Single-Männer fragen vorwiegend nach Oralsex oder Geschlechtsverkehr, Frauen bevorzugen es eher, mit Sextoys verwöhnt zu werden. Paare kommen häufig ins Bordell, um entweder einen Dreier zu erleben oder an einer orgiengleichen Sexparty teilzunehmen. Einige Paare aber besuchen das Bordell schlicht deshalb, weil sie sich Rat und Hilfe bei der Paarsexualität erhoffen.

Unter den beliebtesten Fetischen zählt das Bordell den Fußfetisch und diverse BDSM-Praktiken, die allerdings nicht genau aufgeschlüsselt werden. Der Begriff BDSM selbst ist leider recht breit gefasst und enthält zahlreiche Praktiken und Fetische, weshalb die Aussagekraft der Grafik in diesem Bereich relativ blass ausfällt.

Dena sagt dazu: »BDSM ist immer schon beliebt gewesen, und wir haben einige Damen, die sich darauf spezialisiert haben, neben der Lust auch Schmerzen zu vermitteln. Zu den meist gewünschten Fetischen und Spielarten gehören Fußdominanz und Pegging. Ich habe nach einem Jahrzehnt in der Branche inzwischen gelernt, dass der Fußfetisch viel weiter verbreitet ist, als die Menschen ahnen – und viele kommen her, um sich in ihre Fetische zu vertiefen, da es ihnen peinlich wäre, ihre Sehnsüchte dem eigenen Partner mitzuteilen. Das Gleiche gilt wohl für Pegging. Viele wären wohl überrascht zu erfahren, wie viele Männer sich danach sehnen, penetriert zu werden. Diese Männer zeigen uns hier auf der Sheri’s Ranch, was sie wirklich wollen, da sie daheim Angst haben, von ihren Liebsten verurteilt zu werden.«

Dies ist die Grafik, die das Bordell veröffentlicht hat:

sheri ranch brothel data

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