TMZ berichtet: Ron Jeremey kommt vor Gericht

Nach jahrelangen Gerüchten und zahlreichen Berichten über Missbrauchsvorwürfe gegen den legendären Pornodarsteller Ron Jeremy, könnte dieser sich bald vor Gericht verantworten müssen. Das Klatsch-Magazin TMZ hat berichtet, dass eine Zivilklage gegen den Pornostar eingereicht worden ist.

Die Klägerin ist die Radiomoderatorin Kristen Bordie. Sie behauptet, dass der Darsteller sie bei einer Branchenveranstaltung im September 2017 »gewaltsam angegrapscht« habe.  Außerdem habe Jeremy sie am Hintern gegrapscht, sie durch ihre Unterwäsche penetriert und ihr Shirt heruntergezogen, um an ihren Brüsten zu saugen.

Die Klägerin bringt vor, sie leide seit dem Vorfall unter PTSD (posttraumatischem Stress) und habe außerdem aufgrund des durch den Übergriff entstandenen Stresses eine Fehlgeburt erlitten. Sie hatte bereits zuvor ihre Vorwürfe bei der Polizei von Tacoma zur Anzeige gebracht. Die Staatsanwaltschaft von Tacoma lehnte es jedoch ab, ein Verfahren zu eröffnen, so dass der Klägerin nur der Weg der Zivilklage übrig blieb. Somit kann die Einreichung der Klage an sich nicht viel darüber aussagen, inwiefern die Vorwürfe gegen den Darsteller stimmen. Dennoch ist dies keineswegs das erste Mal, dass schwerwiegende Vorwürfe gegen Ron Jeremy erhoben werden.

Erst 2017 hat Pornostar Ginger Banks ein Video auf YouTube gestellt, in dem sie ihre Erfahrungen mit Jeremy während einer Branchenveranstaltung beschreibt. Ihr schlossen sich die Darstellerinnen Danica Dane, Jay Taylor und Jennifer Steele an, auch sie erhoben schwere Vorwürfe gegen Jeremy. Eine Folge war, dass Ron Jeremy von einigen Branchenveranstaltungen wie Exxxotica  ausgeschlossen wurde. Außerdem wurde ihm ein von der FSC verliehener Award aberkannt..

Das Branchenmagazin AVN konnte Ron Jeremy zu einem Statement bewegen. Darin beschuldigt er die Frauen, die Vorwürfe gegen ihn erhoben haben, zu lügen: »Das ist eine Lüge. Sie haben gelogen. Ich habe das nicht gemacht. Wir hatten da Unmengen Security. Das war jetzt kein Disney Store, das war ein Sexshop … da gab es rund um die Uhr Überwachungskameras, die das alles aufgezeichnet haben. [Die Staatsanwaltschaft] hat die Anschuldigungen abgewiesen. Was kann man da machen?«

Sodann ging der Darsteller in die Offensive: »Nur weil jemand Medienaufmerksamkeit will. Ich denke mir da: Toll, noch so ein Ding auf meine Kosten. Sie wurde von der Polizei und der Staatsanwaltschaft abgewiesen, aber in Amerika können die Leute dennoch klagen. Also geht es wieder los. Es ist so, dass ich vom bekanntesten Pornostar der Welt zu einem Typen werde, der von 23-Jährigen ausgebuht wird. Ich meine: what the fuck?«

 

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