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PR-Gag oder Revolution? Ein smartes Kondom soll vor Geschlechtskrankheiten warnen können

Die erste Smart Kondome von I.Con

British Condoms hat angekündigt, dass das weltweit erste smarte Kondom »i.Con« ab Januar erhältlich sein wird. Der Penisring nutzt angeblich eine Nano-Chip-Technologie, die vor Geschlechtskrankheiten warnen und die sexuelle Leistung eines Mannes beim Sex messen können soll. Der Name des Produkts lässt aber auch die Vermutung zu, dass es sich um einen cleveren PR-Gag handelt. 


BritishCondoms bietet die Möglichkeit, ein neues Produkt namens i.Con vorzubestellen. Laut Angaben des Kondomspezialisten handelt es sich um das erste »Smart Condom« der Welt. Auf der Produktseite heißt es: »Haben Sie sich je gefragt, wie viele Kalorien Sie beim Sex verbrennen? Wie viele Stöße Sie ausführen? Wollten Sie die Dauer Ihres Sexakts messen? Die Frequenz? Wie viele unterschiedliche Stellungen Sie in einer Woche, einem Monat oder einem Jahr eingenommen haben? Schon mal wissen wollen, wie Sie im weltweiten Vergleich abschneiden? Willkommen zu der Zukunft der tragbaren Sextechnologie im Schlafzimmer.«

Der Preis des mehrfach nutzbaren Penisrings, der nur in einer Größe erhältlich zu sein scheint, wird um die 70 Euro liegen. Laut Produktbeschreibung werden die gesammelten Daten auf den Smartphones der Anwender verfügbar sein.

Neben der Zählung verbrannter Kalorien wird das Gerät die Geschwindigkeit, die Energie und die Ausdauer des Geschlechtsakts messen. Eine der wohl provokantesten Behauptungen dürfte sein, dass der i.Con (was auch für »ich.betrüge« stehen könnte und einen Scherz wahrscheinlich macht) auch Geschlechtskrankheiten entdecken können soll. Wäre dies der Fall, dürfte dies zahlreiche rechtliche, insbesondere Datenschutzfragen aufwerfen.

Ein Sprecher von British Condoms sagt dazu: »Es ist fertig und wunderschön. Wir wollten, dass der i.Con ausgefeilt aussieht, nicht übergriffig ist und leicht ist. Er soll den Anwender in keiner Weise behindern. Das war unser wesentliches Ziel.«

Wenn Sie sich selbst ein Bild machen wollen oder gar das Risiko einer Vorbestellung eingehen wollen, ist hier die Webseite des Anbieters.

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