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Seven Eleven verbannt Pornomagazine aus japanischen Filialen

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Seven Eleven, ein Einzelhandelsgigant, der weltweit Kioske und Straßenläden betreibt, hat pornografische Magazine aus seinen 20.000 japanischen Filialen verbannt. Der Verzicht auf den Umsatzbringer könnte immense Konsequenzen für die japanische Magazinlandschaft nach sich ziehen.
Kioske sind aus dem Leben der 127 Millionen Japaner nicht wegzudenken. Nahezu 60.000 solcher Läden sind in Japan vorhanden. Allein in Tokio betreibt 7-11 etwa 2.500 Geschäfte. Das Unternehmen ist in 18 Ländern aktiv und verfügt über ein Filialnetz von 64.000 Standorten.
Die sogenannten »konbini« führen in ihrem Sortiment so ziemlich alles, was man im Alltag so brauchen könnte, von Lebensmitteln über Textilien bis hin zu Zeitungen und Tickets zu Sportveranstaltungen und Konzerten. Bis vor kurzem führten sie auch ein großes Angebot an Pornomagazinen. Das aber soll nun aufhören.
Nachdem Ministop, eine weitere konbini-Kette bereits letzten Monat eine Ankündigung veröffentlicht hat, alle Pornohefte aus dem Angebot zu nehmen, wird 7-11 nun diesem Vorstoß folgen. Der simple Grund für die Auslistung besteht darin, dass die Unternehmen aufgrund des einfachen Zugangs zu Pornografie offenbar Kunden verlieren. Akihiro Fujimoto, Präsident von Ministop, sagt: »Es gibt Kunden, die davor zurückschrecken, unsere Läden mit Kindern zu betreten, weil es da Sexhefte im Angebot gibt.«

In der Vergangenheit haben die Einzelhandelsketten viel Geld mit den Pornoheften und Sexmagazinen verdient, ihre Präsenz in den Läden ist aber insbesondere für die Magazine selbst von immenser Bedeutung. Experten schätzen, dass die Pornoverlage bis zu 40% ihrer Umsätze über die »konbini« erzielen. Wenn alle Franchisenehmer der Vorgabe der Ketten folgen, dürfte dies für die Magazinlandschaft Japans katastrophale Folgen haben.

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