Greg Lansky trennt sich von Vixen Media

Greg Lansky verkauft Vixen anteilen

Der Starregisseur Greg Lansky verkauft seine Anteile an der von ihm mitgegründeten Pornogruppe Vixen Media Group. Eine überraschende Wendung in der Karriere des Erfolgsproduzenten, für den es jahrelang nur aufwärts ging mit seinen erfolgreichen Pornomarken Vixen und Blacked. Die Verlautbarungen aus der Unternehmensgruppe lassen bisher nichts auf die Hintergründe der Entscheidung schließen, die für viele Marktbeobachter plötzlich kommt.

Für viele dürfte die Nachricht wie eine Bombe einschlagen. Der erfolgsverwöhnte und Glamour-verliebte Pornoregisseur Greg Lansky verlässt die von ihm mitgegründete Unternehmensgruppe Vixen Media Group. Lansky verkauft seine Anteile am Pornounternehmen, um »neue Geschäftsideen« zu verfolgen, so die ominöse Begründung für den unerwarteten Move.

Nachdem Lansky die Studiogruppe mit den angeschlossenen Paid-Content-Webseiten von Erfolg zu Erfolg geführt und bewiesen hat, dass kostenintensiver Glamour-Porn noch immer sein Publikum hat und finanziell erfolgreich zu betreiben ist, schien es eher unwahrscheinlich, dass sich die Wege des Regisseurs und der Vixen Media Group rasch trennen würden. Lansky schien eine Lizenz zum Gelddrucken erfunden zu haben und machte vielen Hoffnung, die angesichts der Studiokrise aufgrund der kostenlosen Tubeseiten-Angebote und des relativ billigen Cam- und Clipseitenbooms ein Ende der Hochglanz- und Starpornografie vorhersagten.

Der Vorstand des Unternehmens bestätigt den Verkauf der Lansky-Anteile und betont, dass der Regisseur das Unternehmen verlasse, um neue Geschäftsideen im Bereich Cannabis zu verfolgen.

Lansky selbst äußert sich ebenfalls diplomatisch und im Interesse des Unternehmens. »Es war ein tolles Abenteuer, bei dem meine Geschäftspartner, Steve Matthyssen und Mike Miller, mit mir zusammen legendäre Marken aufgebaut und ein unfassbar erfolgreiches Unternehmen gegründet haben, und das zu einer Zeit, als die Branche sich in einer nie gekannten Krise befand. Ich bin sehr stolz auf die Arbeit, die wir zusammen geschafft haben. Als Team haben wir die Pornobranche revolutioniert und neue Qualitätsstandards etabliert, wodurch VMG in eine einzigartige Situation auf dem Markt gelangt ist. Dies ist ein neues Jahr, und mit dem in den Bereichen Kreativität, Produktion und Management großartig aufgestellten Team habe ich den Eindruck, dass es der richtige Zeitpunkt für mich ist, weiterzuziehen und neue Geschäftsmöglichkeiten im Bereich Cannabis zu realisieren.«

Im Abschied findet Lansky warme Worte für sein Team: »Ich möchte mich bei meinem ganzen Team für ihren Einsatz für VGM bedanken. Ich möchte mich auch persönlich bei Steve und Mike für ihre unglaublich tolle Arbeit, ihre Unterstützung und den Einsatz all die Jahre hindurch bedanken. Steve und Mike sind extrem talentiert, und es gibt keinerlei Zweifel daran, dass sie auch im Zukunft großartige Arbeit für das Unternehmen leisten werden.«

Miller sowie CEO und Mitgründer Matthyssen loben die Zusammenarbeit mit Lansky und geben sich optimisch: »Nahezu sechs Jahre und sechs Marken später bin ich sehr stolz auf die Errungenschaften, die wir zusammen gemeistert haben. Die Zusammenarbeit bei diesem Unterfangen war ein wichtiger Teil in unserem Berufsleben, und Gregs Anteil als Gründungsmitglied des Unternehmens wird immer in Erinnerung bleiben.«

Matthyssen äußert sich nochmal einzeln zu Lanskys Abschied aus der durch ihn geprägten Unternehmensgruppe: »Ich bin wahnsinnig dankbar für das Unternehmen, das wir zusammen geschaffen haben und wünsche Greg nichts als Erfolg in seinen neuen Unternehmungen. Er wird unzweifelhaft großartige Dinge in all seinen Vorhaben verwirklichen. Wir haben zusammen mit diesem Unternehmen Geschichte geschrieben, und ich möchte meine Dankbarkeit und Wertschätzung für diese Zusammenarbeit betonen.«

Alle Beteiligten sind also voller Lob füreinander. Dennoch scheint der Abgang des vielleicht erfolgreichsten Pornografen der letzten zehn Jahre etwas überraschend. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Unternehmensgruppe ohne den charismatischen Mitgründer, der stets das öffentliche Gesicht der Marken war, schlagen wird.

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