Unbound schickt US-Senatoren Vibratoren, um gegen Gesundheitsgesetz zu protestieren

alte vibrator

Britni de la Cretaz schreibt auf Refinery29.com: »Wie wäre es, wenn Sie Sexspielzeug an Leute schicken könnten, die vermutlich davon angewidert wären, während Sie gleichzeitig eine Organisation unterstützen, die wichtige Leistungen für die Gesellschaft erbringt? Das ist genau das, was diese neue Kampagne möglich macht.

Unbound, ein Lifestyle-Unternehmen im Sextoy-Bereich startet eine Kampagne namens #VibesForCongress, in der Menschen darum gebeten werden, ihren Senatoren Vibratoren zu schicken, um gegen das neue Gesundheitsgesetz der Republikaner, das Obamacare abschaffen soll, zu protestieren. 75% der Einnahmen eines jeden verkauften Vibrators würden an Planned Parenthood gespendet. Die Organisation wird seit Jahren von Republikanern stark angefeindet, da die Organisation für die Gesundheit von Frauen auch Beratungen zum Schwangerschaftsabbruch anbietet.
In einer Presseerklärung kündigt Unbound an, dass die Kampagne darauf abzielt »Aufmerksamkeit auf die Wichtigkeit der Gesundheit von Frauen zu lenken«. Jeder Vibrator – der Versand pro Stück kostet den Sender 15 Dollar – wird mit einem Informationspaket verschickt, dass die mutmaßlichen Folgen des Gesetzesvorschlags darlegt, Fakten über sexuelle Gesundheit bereithält und Statistiken über Planned Parenthood zur Verfügung stellt.
Diese Aktion ist fast so lustig wie all die Menschen, die im Namen des Vizepräsidenten der USA, Mike Pence, Geld an Planned Parenthood gespendet haben. Dadurch waren sage und schreibe 20.000 Dollar zusammen gekommen.
Das Unternehmen hofft, »mehr Aufmerksamkeit auf die Tausenden von Frauen zu lenken, die derzeit von dem in der Schwebe befindlichen Gesetz abhängen.”
Unbound ist nicht das einzige Unternehmen, das Planned Parenthood unterstützen will, während die Republikaner versuchen, das Gesetz durch den Senat zu bekommen. Sogar Sportteams haben sich dem Protest angeschlossen. Die Seattle Storm der WNBA veranstalten nächsten Monat einen Benefiz-Abend für Planned Parenthood, bei dem 5 Dollar pro Eintrittskarte für die Gesundheitsorganisation für Frauen gespendet werden.
Ob das nun durch den Kauf eines Vibrators geschieht, durch einen Telefonanruf beim entsprechenden Senator – aus Sorge, was das neue Gesetz für die Selbstbestimmungsrechte der Frau bedeuten – es ist in jedem Fall eine gute Idee, die Mitglieder im Senat zu kontaktieren und sie wissen zu lassen, was man von dem Vorhaben hält. Gewählte Vertreter sollen ihre Wähler repräsentieren, es ist also wichtig, dass man seine Meinung kund tut.«

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