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Dienstag, September 26, 2017
We-Vibe geht juristisch gegen 13 Wettbewerber vor

We-Vibe geht juristisch gegen 13 Wettbewerber vor

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Offenbar hat die diesjährige Asia Adult Expo ein juristisches Nachspiel. Das Unternehmen hinter dem erfolgreichen We-Vibe bereitet offenbar Klagen gegen Wettbewerber aus Asien vor. Standard Innovation ließ 13 Wettbewerbern mitteilen, dass sie gegen in Hongkong registrierte Patente des Herstellers verstoßen. 

Frank Ferrari, Präsident von Standard Innovation, kommentiert den Schritt folgendermaßen: »In den letzten Monaten haben wir mehrere Produkte auf dem Markt beobachtet, die möglicherweise unsere Patente für einen Paar-Vibrator verstoßen. Hersteller und Händler sollten sich klarmachen, dass wir bereit sind, weite Wege zu gehen, um unsere Investitionen zu schützen und jene zur Rechenschaft zu ziehen, die Produkte herstellen, bewerben oder verkaufen, die unsere Rechte verletzen.«

Ferrari betont weiterhin, dass Patente das eigentliche Rückgrat seines Unternehmens sind. »Wir sind eine innovationsgetriebene Firma und unser größtes Asset ist unser geistiges Eigentum.«

Der Hersteller des We-Vibe hält mehrere Patente weltweit, einschließlich in der EU, den USA, Kanada, Australien, Mexiko und Hongkong. Standard Innovation hat die Anwaltskanzlei Osler, Hoskin & Harcourt LLP damit beauftragt, das Unternehmen bei Patentfragen zu vertreten.

Die Unternehmen, die die Abmahnung erhalten haben, waren allesamt mit ihren Produkten auf der Asia Adult Expo als Aussteller aktiv. Es liegen keinerlei Kommentare der betroffenen Unternehmen vor. Weitere Schritte werden vermutlich folgen.

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