Virtual Reality in den heißen Szenen erotischer Filme

vr sex

Pornos, die sich echt anfühlen. Bei Virtual Reality Pornos sollst du mithilfe einer VR-Brille selbst zum erotischen Mitspieler werden. Schnell stellt sich die Frage, ob diese „real-wirkende“ Pornoerfahrung mit echtem Sex konkurrieren kann. Wie das so ist, dem Pornofilm so nah zu sein, durfte ich mit der VR-Brille von Reality Lovers erfahren.

Erster Eindruck – Interaktive Erfahrungen

Nach allen Einstellungen kann es endlich losgehen: Der Porno beginnt und ich bin als virtuelle Akteurin mittendrin. Groß und grenzenlos, denke ich, als ich das erste Mal die Brille aufsetze und mich mittendrin in einer heißen Szene wiederfinde. Es fühlt sich realer an, als bei einem gewöhnlichen Porno, denn es ist nicht ein einziger Bildschirm auf den der Nutzer schaut, sondern du bist mittendrin.

Als Nutzerin der VR-Brille in einem VR-Porno steht dir eine große Bildfläche zur Verfügung. Du kannst dich drehen und die Kamera dreht sich mit dir und bietet dir weitere Bildperspektiven. Mit deiner Kopfbewegung kannst du die Kameraführung individuell steuern.

Sexfantasien, die sich so real wie es geht ausleben lassen

Sexfantasien und heiße Szenarien, die sich im wahren Leben nicht leicht inszenieren lassen, könnten mithilfe von VR-Pornos erfahrbar gemacht werden. Es fühlt sich wie eine neue Dimension an. Technik, die es ermöglicht, Szenen zu erleben, statt sie nur anzusehen. Du fühlst dich als Teil des Films und kannst – je nachdem welchen Film du ausgewählt hast – entscheiden, in welche Rolle du schlüpfst. Im virtuellen Raum können sich Fantasien verwirklichen lassen.

Konkurrenz zum echten Sex?

Selbst, wenn die Technik sich mächtig Mühe gibt, kommt sie nicht an den echten Sex heran. Die Erfahrung mit VR-Pornos ist zwar etwas Neues und Aufregendes, dennoch fehlt dem VR-Porno das Wichtigste, worauf es beim Sex ankommt: Das Fühlen, der Körperkontakt und die körperliche Nähe.

Woran es noch hapert

Neben kleinen, mich weniger störenden technischen Schwierigkeiten, wie zum Beispiel ein verzerrtes Bild, brauchte man und frau, um VR-Pornos genießen zu können, ein Smartphone in geeigneter Größe. Ist das Handy zu klein, um es in die dafür vorgesehene Einrichtung zu platzieren, wird ein Teil des Bildes abgeschnitten.

Um eine perfekte Inszenierung der Fantasie herzustellen, muss bei manchen Videos noch an der Qualität gearbeitet werden – besonders bei den Übergängen zu einer anderen Kamera-Perspektive.

Alles in allem?

Trotz allem ist etwas anderes einen VR-Porno anzuschauen, als einen gewöhnlichen Pornofilm zu sehen. Eine Erfahrung, die Technikinteressiere Pornoliebhaber und Erotik-Neugierige unbedingt machen sollten.

Und was sagt Micaela Schäfer dazu?

Im Zuge meiner Beschäftigung mit dem Thema Virtual Reality Porno durfte ich Micaela Schäfer zu ihren VR-Szenen interviewen und somit einen weiteren, spannenden Eindruck gewinnen:

Was sind deine ersten Erfahrungen mit VR Pornos? Wie ist dein erster Eindruck und wie groß ist dein Interesse, dich damit intensiver zu beschäftigen?

Ich habe jetzt schon ein paar Szenen gesehen und das war richtig beeindruckend. Sobald ich die Brille aufhatte, war ich in einer ganz anderen Welt und alles fühlt sich absolut real an. Danach war es richtig komisch, dass die zwei Blondinen aus der Szene nicht mehr da waren. Das war so faszinierend, dass ich mich unbedingt intensiver damit beschäftigen wollte. Schließlich war ich so neugierig, dass ich selbst einen heißen Clip in VR gedreht habe.

VR Pornos als einzigartige Sex-Erfahrung – Was denkst du darüber? Können die Versprechungen bezüglich dieser einzigartigen Erfahrung gehalten werden?

Absolut! Als ich den ersten Film aus der Perspektive des Mannes gesehen habe, musste ich instinktiv die Hände ausstrecken und habe versucht, die Brüste meiner virtuellen Sexpartnerin anzufassen. Das muss schon sehr komisch ausgesehen haben von außen, aber es fühlte sich einfach so echt an! Bei der letzten Venus in Berlin war ich auch häufiger am Stand von Reality Lovers und habe da aufgelegt. Und es war wirklich lustig zu beobachten: Jeder Besucher, der zum ersten Mal eine Brille aufsetzte sagte: „Wow!“

Wie hast du VR-Pornos empfunden, als du sie das erste Mal angesehen hast? Ist der Unterschied zu Nicht VR-Pornos ein großer?

Es war eine großartige Erfahrung, aufregend und total intensiv. Als ich das erste Mal einen Film angeschaut habe, war ich wirklich sprachlos – und das will bei mir schon was heißen. Es fühlte sich wirklich so an, als wäre ich gerade mitten in die Szene hineingebeamt worden. Das Erlebnis hat mich so beeindruckt, dass ich auf jeden Fall selbst mit dieser Technologie arbeiten wollte. Der Unterschied zum Standard-Erotikfilm ist wirklich enorm, besonders die Perspektive eines Darstellers lässt sich so viel besser einnehmen.

Du hast bereits bei einer VR-Erotikszene mitgespielt. Wie war das für dich? Was für Gefühle hattest du in diesen Momenten?

Es war definitiv anders, als die Drehs, die ich bisher so hatte. Zuerst war es auch sehr ungewohnt, dass das Gesicht meines Drehpartners hinter der Kamera versteckt war. Aber durch meine Erfahrung mit Shootings weiß ich natürlich, wie man mit der Kamera flirtet und das hat mir richtig Spaß gemacht, gerade das es in VR natürlich noch viel wichtiger ist. Und der Teil mit dem Ausziehen hat mir natürlich gefallen, schließlich tue ich das am Liebsten.

Wie waren die Dreharbeiten? Wie funktioniert das genau?

Die Dreharbeiten unterscheiden sich technisch sehr, VR ist viel aufwendiger. Der Aufbau des Sets ist komplett anders, da durch die Perspektive viel mehr Raum zu sehen ist und dadurch natürlich auf mehr geachtet werden muss. Der größte Unterschied war für mich, dass ich zwar einen Partner hatte, aber eigentlich nur mit der Kamera agiert habe. Ich habe mir die ganze Zeit vorgestellt, was die Zuschauer später sehen werden und ich muss sagen, das war dann schon ein ziemlich heißes Gefühl.

Würdest du einen VR-Porno einem normalen Clip vorziehen?

Definitiv ja! Durch VR kann man richtig in eine Szene eintauchen und es fühlt sich an, als wäre man dabei. Deshalb finde ich das Ganze ja so spannend: Egal was man ausprobieren möchte, hier ist alles möglich. Wenn man eine bestimmte Vorliebe hat, aber sich nicht traut, diese auszuleben, ist VR der ideale Mittelweg. Alles wirkt real, ist aber nicht echt und deshalb gibt es auch keine negativen Konsequenzen.

Wie war der Unterschied zu anderen erotischen Clips, bei denen du mitgewirkt hast?

Bei VR habe ich mich den Zuschauern viel näher gefühlt, weil ich nicht mit dem Darsteller, sondern der Kamera agiert habe. Wenn ich sonst heiße Szenen drehe, war die Kamera (und somit der spätere Zuschauer) nichts anderes als das: Der Zuschauer. Jetzt habe ich mit der Kamera gespielt und geflirtet, also fast direkt mit dem Zuschauer.

Was glaubst du, in wie weit darf die Technik durch z.B. VR Pornos in unser Sexualleben eingreifen?

Naja eingreifen klingt jetzt sehr negativ. Ich denke eher, dass VR in Zukunft eine tolle Ergänzung für das Liebesleben ist. Wir nehmen Sex durch VR ganz anders wahr und können uns so auch selbst viel besser kennen lernen. Und der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt: Eine spannende Umgebung oder das Zusammenspiel von Erotik und Toy ist heute schon möglich. Wir können eigentlich nur davon profitieren.

VR Pornos kamen auf, wurden zum Trend und gewinnen mittlerweile immer mehr Relevanz. Wie glaubst du, wird sich die Pornobranche durch VR-Pornos verändern?

Ich bin davon überzeugt, dass VR nicht nur in der Erotikbranche irgendwann Standard wird. Deshalb denke ich, dass der Trend erst mal zum hochwertigen VR-Erotik gehen wird, denn hier wird den Leuten einfach mehr geboten. Und was dann kommt… wer weiß? Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf die Zukunft!

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