Stripchat hilft italienischen Camdarstellern durch die Krise

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Der Webcam-Anbieter Stripchat hat angekündigt, den Payout für Camdarsteller aus Italien im März zu verdoppeln. Damit schnürt der VENUS-Aussteller seinen Models ein Hilfspaket, so dass diese durch die Coronoa-Krise kommen. Denn inzwischen ist nicht nur ganz Italien unter Quarantäne: Bis auf Apotheken und Supermärkten dürfen bei Nachbarn im Süden Europas keine Geschäfte mehr öffnen. Das öffentliche Leben ist zum Erliegen gekommen. Selbst Beerdigungen sind vorläufig bis Anfang April untersagt.

Italien nimmt derzeit immense wirtschaftliche Schäden in Kauf, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Der insbesondere für ältere Personen über 65 und Menschen mit Vorerkrankungen gefährliche neue Virus belastet bereits jetzt das Gesundheitssystem zahlreiche europäischer Staaten. Insbesondere deshalb viele Ländern durch die Absage von Großveranstaltungen und Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Zeit zu gewinnen.

Für viele Privatpersonen und Unternehmen bedeutet dies aber unmittelbar große finanzielle Schwierigkeiten und immense Probleme im Alltag. Um zumindest den eigenen Darstellern in Italien zu helfen, hat sich Stripchat nun selbst dazu verpflichtet, den Payout der Cammodels des Anbieters zunächst für den Monat März zu verdoppeln. Ein großzügiger Schritt, der – so er bei anderen Unternehmen und Branchen Schule macht – die unmittelbaren Schwierigkeiten für viele Italiener abmildern könnte.

Stripchat zeigt damit nicht nur verantwortliches unternehmerisches Handeln, sondern auch erneut, dass die Erotikbranche für rasche, unkomplizierte und pragmatische Lösungen steht und im Zweifel für die Menschen da ist.

Fürs Erste soll der Payout nur im März verdoppelt werden, Stripchat kündigt aber an, dass bei fortgesetzter Quarantäne des Landes auch erwogen wird, die Erhöhung der Auszahlung zu verlängern und fortzusetzen.

Das Angebot gilt nicht nur für jene Darsteller, die bereits für das Unternehmen aktiv sind. Auch neue Cam-Accounts mit Sitz in Italien nehmen an der Erhöhung der Ausschüttungen teil. Damit will das Unternehmen nicht nur helfen, sondern auch Menschen für die Branche anlocken, die vielleicht in der Krise die Arbeit vor der Cam für sich entdecken, wenn andere Einnahmequellen aus Quarantäne-Gründen versiegen.

Stripchat geht außerdem davon, aus, dass während der Quarantäne die Nachfrage nach Cam- und Onlinepornografie zunehmen wird. Dass dem so ist, zeigen auch Meldungen von den VENUS-Partnern Erotik.com und xHamster.

Max Bennet ist Stripchats VP. Er sagt zu der Maßnahme: »Die Erotikbranche muss Wege finden, jene Arbeitskräfte zu unterstützen, die durch solche Quarantänen und Schließungen besonders betroffen sind. Erotikanbieter werden vermutlich in den kommenden Wochen Zuwächse im Traffic verzeichnen, und wir müssen alles tun, was wir können, um unseren Models in dieser Krise beizustehen.«

Er fügt hinzu: »Es ist ein bisschen ungewöhnlich, aber diese Art von Stimulus funktioniert in Krisen extrem gut. Auf der einen Seite gibt es Millionen von Menschen, viele davon allein lebend, die Gesellschaft suchen. Auf der anderen Seite gibt es Models, die Einkommen benötigen. Lasst sie uns zusammenbringen und allen dabei Sicherheit bieten. Viren können nicht durch den Laptop reisen, emotionale Verbindungen hingegen schon.«

Damit nicht genug. Das Unternehmen stellt darüber hinaus in Aussicht, ähnliche Programme auch für andere Länder zu etablieren, die von dem Virus stark betroffen sind.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Stripchat.

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