Stripchat bekämpft sexfeindliche Anti-Masturbationskampagne

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Derzeit versucht sich eine sex- und lustfeindliche Enthaltsamkeitsbewegung unter dem Hashtag  #NoNutNovember globale Aufmerksamkeit zu verschaffen. VENUS-Aussteller Stripchat kooperiert mit der Sexual Health Alliance, um die pseudowissenschaftliche Anti-Masturbationskampagne zu entlarven.

Der Cam-Anbieter Stripchat bekämpft seit Jahren lustfeindliche Einstellungen und Propaganda gegen sexuelle Selbstbestimmung. Diesmal hat sich das Unternehmen dafür die Sexual Health Alliance als Verstärkung gesucht. Ziel der Zusammenarbeit? Die pseudowissenschaftliche Anti-Sex-Kampagne »NoNutNovember« als das zu entlarven, was sie ist: gesundheitsschädliche Propaganda.

Die Köpfe hinter #NoNutNovember versuchen, Masturbation als etwas Verwerfliches darzustellen, wofür man sich schämen sollte. Angegriffen werden dabei natürlich besonders Erotik- und Pornoangebote im Internet. Anders als beispielsweise beim diätischen Fasten gibt es keinerlei gesundheitliche oder wissenschaftlich begründbaren Vorteile, sexuell abstinent zu leben. Eher im Gegenteil.

Die Anti-Selbstbefriedigungs-Kreuzritter versprechen für die einmonatige Abstinenz lauter längst widerlegte Mythen: eine stärkere Männlichkeit, reinere Haut und mehr Erfolg beim Verführen des anderen Geschlechts. Alles reiner Unfug.

Mit einer öffentlichen Live-Chatveranstaltung mit Doktor David Ley will Stripchat öffentlichkeitswirksam Stellung gegen die Anti-Selbstbefriedigungskampagne zu beziehen. Unter dem Titel »Why Nut! Defeating Anti-Masturbation Sex Shaming« (Deutsch: Warum onanieren? Wie besiegt man die Masturbations-Shaming-Kampgne?) wird der Stream am 14. November um 16 Uhr (EST) stattfinden.

Max Bennet ist VP von Stripchat. Zu der Aufklärungskampagne sagt er: »Sexuelle Lust macht nicht nur Spaß, sie ist auch gesund. Als Erotikplattform haben wir die Verantwortung, die Kräfte der sexuellen Unterdrückung zurückzudrängen, und diesen November könnten wir dafür kein besseres Thema finden, als uns mit dem fehlgeleiteten, schädlichen Dogma der sogenannten Anti-Fapper zu beschäftigen.«

Seit August bietet Stripchat auf seiner Plattform auch ständig Zugang zu Therapeuten, die mit Nutzern über ihre Ängste und Schamgefühle chatten und versuchen, Aufklärungsarbeit zu leisten. Diese Aktion ist laut Stripchat immens erfolgreich und wird von vielen Nutzern in Anspruch genommen. Die erste Live-Session mit Dr. David Ley von der Sexual Health Alliance soll sogar höher Zugriffszahlen gehabt haben als die Erotik- und Pornoshows des Camportals.

Zu der Desinformationskampagne der Masturbationsgegner sagt Dr. Ley: »Die ‘No Nut’-Kampagne ist nur die jüngste Auflage einer jahrhundertealten moralischen Zeigefingers gegen Sexualität. Es ist wirklich nicht hilfreich, die Menschen – insbesondere junge Menschen – noch mehr Grund zu geben, sich zu schämen. Es gibt bereits so viel Angst bei den Themen Sex und Selbstbefriedigung. Je mehr akkurate Informationen wir anbieten können und je stärker wir Scham bekämpfen können, desto besser. Ich hoffe, mit mehr Nutzern ins Gespräch zu kommen und viele der Wissenschaftsmythen aufklären zu können, die hinter dieser Bewegung stecken.«

Um an dem Live-Chat mit eigenen Fragen teilnehmen zu können, müssen sich Nutzer bei Stripchat registrieren, damit sind jedoch keinerlei Kosten verbunden. Der Aufklärungschat selbst ist außerdem kostenfrei.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite von Stripchat.

 

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