Günstige VR-Kameras mit Hilfe von Crowdfunding?

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Ein kleines Startup namens 360Penguin versucht über Kickstarter an Mittel zu kommen, um eine VR-Kamera auf den Markt zu bringen, die es erheblich einfacher und günstiger machen würde, VR-Inhalte herzustellen. Hat die Kamera das Potenzial, die neue Technik so selbstverständlich werden zu lassen wie Smartphone-Fotografie?

Als Zeichen, dass VR-Produktionen eines Tages vielleicht so unkompliziert werden könnten wie klassische Dreharbeiten und Amateuraufnahmen, versucht ein kleines Startup derzeit Mittel einzuwerben, um die Herstellung einer kleinen Kamera zu finanzieren, von der das Unternehmen behauptet, dass es 360° VR-Inhalte wie eine GoPro aufnehmen kann.

Bisher haben sich Medien und Early-Adopters eher auf die VR-Geräte zur Betrachtung von Inhalten konzentriert, im Fokus standen Hersteller wie Oculus, Samsung und Google. Doch die Herstellung einer VR-Kamera, die so einfach zu bedienen und in der Produktion so günstig wie Smartphones und GoPros ist, wäre ein gigantischer Schritt für die Bemühungen der Branche die Technologie im Mainstream durchzusetzen.

Die Erfinder der Kamera spielen groß auf. Laut ihren Angaben wird die 360Penguin über 210-Grad-Dual-f.1.8-Linsen verfügen und bei 12 fps 6K-Videos und bei 30fps 4K-Videos mit h.264-Codierung aufnehmen können. Darüber hinaus behauptet der Hersteller der Cam, dass das Gerät bei der Aufnahme live auf Facebook und Youtube streamen kann. Außerdem verfügt die Kamera über ein flexibles Gestell, das man von Action Cams wie der GoPro kennt, einen Speicher von 64 Gb und einen Akku, der eine Stunde Betriebszeit ermöglicht, wobei über einen USB-C-Eingang auch ständige Stromversorgung möglich ist. Um das attraktive Paket abzurunden, ist auch noch ein Video-Editor als App Teil des Geräts. Alles in allem will das Startup einen Verkaufspreis von 300 Dollar möglich machen.

Ein Sprecher für das Unternehmen sagt: »Es handelt sich um die komfortabelste 360-Grad-Kamera, die überhaupt denkbar ist. Sie ist nicht nur günstig, sie ist auch schlank gestaltet und verfügt über die besten 360-Grad-Tools, die klein genug sind, um sie in die Tasche zu stecken.«

Die Kamera kann über Wi-Fi mit dem Internet verbunden werden und ermöglicht somit Echtzeit-Streaming der Kamera-Umgebung, während Zoom und Drehung aus jedem Winkel möglich sind. Es ist sehr deutlich, dass das Unternehmen auf den Massenmarkt und familienfreundlichen Videospaß zielt. Dennoch dürfte eine funktionierende 360Penguin unbegrenzte Möglichkeiten für Pornoproduzenten und Webcam-Darsteller bereit halten – solange die Angaben des Herstellers denn wirklich stimmen.

Es bleibt abzuwarten, ob das Unternehmen ausreichend Spenden erhält, um den Beweis antreten zu können, dass das Gerät die vollmundigen Versprechen einhalten kann.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, klicken Sie hier. Unten finden Sie zudem das Video zur Crowdfunding-Kampagne:

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