Macht euch bereit: Vibrierende AR-Pornos auf dem Vormarsch

Es ist nun ein Jahr her, dass CNET über eine große Welle an pornografischen Veröffentlichungen für VR-Brillen beobachten konnte. Naughty America war eines von mehreren Studios, die 360°-Pornos für die virtuelle Realität auf den Markt brachte. Nun ist das Studio erneut auf der CES in Las Vegas und stellt in einem Raum neue Demoproduktionen vor. Es war etwas bizarr auf einer Branchenmesse wie der CES in einer langen Schlange von schweigenden Männern anzustehen, um sich das näher anzusehen… und ja, diese Inhalte wirken immer noch vertraut.

Wenn Sie VR-Pornos bisher noch nicht ausprobiert haben, sollten Sie wissen, dass der überwiegende Teil in 360° oder – in Naughty Americas Fall – 180° abgespielt wird. Und obendrein in 3D. Und das alles mit überraschend guter Videoqualität (die Dateien werden auf Ihr Gerät heruntergeladen und nicht gestreamt).

Doch schon befindet sich eine neue Technologie am Horizont: die Kombination von Haptik und erweiterter Realität – so Sie dafür bereit sind.

Die Partnerschaft mit dem Sexspielzeug-Hersteller Kiiroo im ersten oder zweiten Quartal dieses Jahres bedeutet, dass synchrone haptische Interaktionen mit dem Geschehen in den Videos für den Zuschauer erlebbar werden. Paare könnten zusammen schauen, jeder aus unterschiedlichen Blickwinkeln und vielleicht dabei unterschiedliche Kiiroo-Geräte verwenden.

Erwarten Sie jedoch keine 360°-Videos. „210 wäre ideal“, räumt Paul ein, 180° jedoch bedeutet weitaus geringere Produktionskosten, so dass die Crew nicht immer aus dem Bild bleiben muss, wie es bei 360° der Fall ist. Es bedeutet auch, dass in dem kleineren Sichtfeld eine höhere Videoqualität möglich ist.

„VR“ bezieht sich jedoch noch vollkommen auf Video, interaktive Elemente sind noch nicht dabei, auch wenn Naughty America einige Filme an größeren Sets herstellt und dabei fast so etwas wie immersives Theater anbieten will. Paul sagt, dass Naughty America Bodyscans der Darsteller für die Animierung in 3D anfertigen kann. Er schränkt jedoch ein: „Man kann jetzt nicht auf allen Vieren gehen und dann unter ihnen herkriechen.“

Paul denkt, dass VR weiterhin bessere Inhalte und eine größere Präsenz in den sozialen Medien braucht. Das gilt aber nicht unbedingt für pornografisches VR. „Isolation passt ganz gut zu Pornos“, sagt Paul. Er wünscht sich allerdings Verbesserungen an der Hardware, so dass die Nutzung angenehmer wird. „Ich fände es klasse, wenn es kleiner wäre – und wenn man von AR zu VR wandern könnte.“

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